.Ich sehe was, was du nicht siehst…

 

 

 

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Platon

Diejenigen, die zu klug sind, sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind, als sie selbst.

Platon (428 v. CH. – 348 v. Ch.)

(gefunden im Buch “ Im Zeichen der Wahrheit“ von Heiko Schrang)

 

Vom Bastschuh, dem Strohhalm und der Blase

…ich bin immer wieder erschrocken, sollte ich zufällig bei anderen Menschen wahrnehmen, was deren Kinder im sogenannten Kinderkanal sehen…mit diesen Kinderunterhaltungen werden Werte vermittelt, was den Eltern fast nie bewusst ist. Es ist eben nicht egal, ob sich Zeichentrickfiguren hinterherjagen oder sie sich in Freundschaft ergänzen. Kinder spielen dieses nach, wenn sie überhaupt noch miteinander spielen, und übernehmen es in den Alltag. So finden Agressionen ihren Weg. Es kann aber auch anders sein. Hier mal ein nettes Beispiel aus einem uralten Zeichentrickfilm:

 

 

Nachtrag: Weihnachten

In fremden Wohnungen allein aufzuwachen ist wie das Aufwachen in einer anderen Welt. In Betrachtung der Dinge trinke ich meinen Kaffee. Allein bin ich gar nicht, A. schläft in der kleinen Kammer mit dem Doppelstockbett und wird dies auch bis in den Nachmittag hinein tun. So habe ich Ruhe, mich den Gegebenheiten hinzugeben.

Früher, als ich noch das Fest für die Familie und vor allem für die Kinder richtete, konnte ich dem Bedürfnis nicht widerstehen, jeden, der mir am heiligen Abend allein zu sein schien, zu uns einzuladen. Es war mir unerträglich zu wissen, dass ein Mensch diesen besonderen Tag einsam irgendwo sitzt und nicht an der allgemeinen Freude teilhaben kann. Dann mussten noch zusätzliche Geschenke besorgt werden, und manchmal, wenn keine Zeit war, wurden die vorhandenen aufgeteilt. Meist war die Wohnung schon auf das trefflichste geputzt, ein Baum geschmückt, das Essen bereitet, die Gaben in Geschenkpapier gewickelt und mit kleinen selbstgemalten Schildchen versehen.  Kamen dann am späten Nachmittag die fein angezogenen Gäste, war ich der völligen Erschöpfung nahe. Schnell warf auch ich mir noch eine saubere Robe über, dann konnte es beginnen. Die Gäste wollten bedient sein und jeder sollte seine Freude haben. Es gab nach einer Vorsuppe Ente und Kaninchen, mit dem üblichen Rotkohl, den ich mit den Jahren lernte, zu einem wohlschmeckenden Gemüse zu bereiten. Während die Katze bei ihren Angriffen auf den Weihnachtsbaum die Kugeln abräumte, das gebrauchte Geschirr sich im Abwasch stapelte, jeder sich mit seinen Gaben anfreundete, sank ich dann völlig fertig in die Sitzgelegenheit.

Es war schon dunkel und ich dachte, es wird niemand mehr kommen, als C. dem Licht ihrer Taschenlampe folgend mitten im Wald zu mir fand, um mich abzuholen. Wir fuhren zur Mutter, wo die Schwester ein mehrgängiges vegetarisches Essen vorbereitete. Die Wohnung liegt in einer eingezäunten Wohnanlage, die man nur mit einem speziellen Code oder Schlüssel betreten kann. Alles sehr sauber, aufgeräumt und nüchtern, Menschen suchte ich vergebens. Hier sprechen Nachbarn nicht miteinander. Nichts deutet darauf hin, dass Kinder spielen. Kleine Läden, Cafés, Bänke, Bäcker und Frisöre sind nicht zu entdecken, nichts, was eine Kommunikation unter Menschen begünstigen würde.

Die Leute, bei denen ich eingeladen bin, sind sehr liebenswürdig. Zwischen den Gegenständen der gefüllten Wohnung laufen fünf Katzen mit eingedrückten Nasen und langem Fell. Außerdem gibt es noch zwei Hunde im Miniaturformat und zwei Vögel, die den ganzen Abend an unserer Unterhaltung teilnehmen. Ablagen, Regale und ein kleiner Tisch sind mit Engeln, Weihnachtsfiguren, einem blinkenden Weihnachtsbaum aus Plastik dekoriert, auch eine Weihnachtskrippe ist aufgestellt. Am Boden steht eine riesige Fernsehfläche, die ununterbrochen bunte Bilder schafft und Erklärungen dazu liefert. Alles wäre dazu angetan, die Sinne zu verwirren und tatsächlich, ich kann mich dem kaum entziehen; es fällt mir schwer, meine Aufmerksamkeit auf die Menschen richten.

Es ist das erste Mal, dass ich an einem französischen Weihnachtsessen teilnehmen darf. Üppig wird aufgetragen, Nüsse und anderes Knabberzeug, mit Käse gefülltes feines Gebäck, eine Zubereitung von Spinat, die unglaublich gut schmeckt, eine lecker gewürzte Suppe, Nudelsalat, zu dem sie geröstetes Brot essen. Ein Gang folgt dem nächsten und alles ist sehr lecker. Die Getränke dazu variieren. Ich bleibe beim ersten Getränk, das aus Kokosnussmilch und Ananas besteht, der Geschmack ist unwiderstehlich. Austern sind nicht wirklich vegetarisch, aber wie oft, werden auch hier Fisch und Meeresgetier nicht zu den Tieren gezählt. Also werde ich im Austernessen unterwiesen und halte die Prozedur bis zum Hinunterschlürfen der glibbrigen Masse tapfer durch. Dann allerdings kann ich es nicht verhindern, dass sich mein Gesicht zu einer Grimasse verzieht. Es schmeckt einfach eklig. Es wäre ihr als Kind auch so gegangen, sagt die Gastgeberin, heute aber mag sie Austern und ich werde über verschiedene Varianten und Zuchtorte aufgeklärt.

Als wir alle so weit gefüllt sind, dass wir beim besten Willen keine Speise mehr aufnehmen können, verteilen wir die Geschenke. Glücklicherweise freuen sie sich über meine Gaben. Und auch ich erhalte Geschenke, so ganz meinem Geschmack entsprechend, so dass ich mich neben der Freude auch ein bisschen wundere. Langsam essen wir weiter und unterhalten uns, von einem Thema zum anderen kommend. Jetzt stört mich auch der Fernseher nicht mehr, nur die Tiere, die immer wieder versuchen, meinen Schoß zu erklimmen, hoffend, dass ich mich als Fremde ihren Absichten schlecht erwehren kann. Sie haben recht, ich kann es nicht und die Gastgeber weisen sie ständig in die Schranken, das heißt unter den Tisch. Das erste Mal esse ich Jacobsmuscheln, die ich ausgezeichnet finde. Schließlich gibt es Käse, Tiramisu, Eis und Kaffee. Noch zwei Tage später werde ich satt sein.

Wir sprechen über Weihnachtstraditionen in Deutschland. Angesichts der Austernschalen beginnen wir über mögliche Verwertungen zu reden, kommen zu Terra Preta und erläutern, was sich dahinter verbirgt. Da A. mehrere Jahre in Australien verbrachte, erörtern wir die Essgewohnheiten der Aboriginies, ihre Lebensweise, die Ursachen von Alkoholismus bei indigenen Völkern und kommen zu der Vermutung, dass unsere Faszination für diese Völker, die ja längst nicht mehr das leben, was unsere Vorstellungen prägt, ihren Ursprung darin hat, dass auch wir weitgehend entwurzelt von Tradition und Heimat sind.

Dabei denke ich an Traditionen, die den Menschen in sein Umfeld einbinden, an sein Land, an Erde, Klima und Natur. Wir sind anders als die indigenen Völker und gleichen uns doch in unserer Verlorenheit. Nur hatten wir eine längere Zeit hindurch Gelegenheit, uns mit der heutigen Lebensweise zu arrangieren, als Indianer, Indios, Zigeuner und die australischen Ureinwohner. Und während einer längeren Zeit wurde uns gesagt, dass wir die fortschrittlichere Lebensweise führen, weil wir irgendwie überlegen sind, auf Grund unserer Bildung, unserer Erziehung. Mir scheint, diese Dinge sind würdig infrage gestellt zu werden. Überheblichkeit ist nie angebracht und scheidet die Menschen, um gesunde Verhältnisse zu verhindern, vielleicht trennt sie uns ebenso von unserem Urgrund…

 

 

 

Eric Pearl – Heilung durch Rückverbindung zum Göttlichen

Was würdest du sagen, wenn du von einem Wunderheiler hörst, der – einfach so – seine Fähigkeiten weitergibt? Könntest Du Dir vorstellen, dass es eine Möglichkeit gibt, Dich selbst schnell und unproblematisch von Leiden zu befreien, ohne eine bestimmte Technik anzuwenden, ohne Medikamente und Therapie? Was hältst Du von der Idee, Menschen, Tiere, Pflanzen zu heilen, indem ihre Energie erhöht wird? Und was davon, wenn dies eine Möglichkeit wäre, dabei zu helfen, die Welt in einen Zustand erhöhter Energie zu bringen??

Wahrscheinlich hältst Du mich jetzt einfach für verrückt, wenn Du das liest oder Du denkst, ich bin einem Scharlatan aufgesessen. Doch wenn Dich diese Möglichkeiten interessieren, solltest Du Dich mit Eric Pearl beschäftigen.

Immer mal wieder hatte ich in meinem Leben mit dem Gedanken gespielt, mich selber zur Heilerin ausbilden zu lassen. Doch immer wieder, wenn ich mit dieser Welt der Heiler in Kontakt kam, begegneten mir Gurus, die sich selbst für unbestritten meisterhaft hielten und horrende Summen für eine Ausbildung forderten, die ich nicht aufbringen konnte. Das Klientel dieser Heiler, die sicherlich ihre Erfolge hatten und Menschen auch geholfen haben, bestand in der Regel aus Leuten, die gut betucht waren. Mit denen konnte ich nicht mithalten. Und weil sich jeder Mensch immer unter Seinesgleichen am wohlsten fühlt, habe ich also eine solche Ausbildung nie begonnen.

Es gab aber noch einen zweiten Grund. Dieser bestand in meinem Zweifel daran, dass es unabdingbar sei, Techniken zu erlernen, wie die Hände dort und da hinlegen, dies oder jene Substanzen zu sich nehmen usw. Ich dachte, es kann nicht mehrere nützliche Techniken geben, die ein und dasselbe Ergebnis, nämlich die Heilung, hervorrufen. In meiner Vorstellung musste es etwas Übergeordnetes geben, das für jede Krankheit anwendbar war und irgendwie in allen Techniken enthalten war. Was das hätte sein können…keine Ahnung. Mein angeborener Skepsis verhinderte, dass ich mich näher auf etwas Bestimmtes einliess. Nun habe ich gefunden, was ich suchte.

Nachdem ich sämtliche Videos mit Eric Pearl, die im Netz verfügbar sind, angeschaut hatte, bestellte ich mir das Buch „The Reconnection“ von Eric Pearl. Gerade lese ich es das zweite Mal. Im ersten Teil des Buches beschreibt er seinen Werdegang. Der zweite Teil versucht, so etwas wie eine theoretische Grundlage für Wunderheilungen aufzuzeigen, was ihm durchaus gelingt, finde ich. Im dritten Teil werden praktische Anleitungen und Übungen vorgestellt, die dem Übenden ermöglichen, selber in eine erhöhte Energie zu kommen und damit eine Grundlage schaffen, Gutes zu tun. Es soll für jeden erlernbar sein.

Das Buch „The Reconnection“ ist unterhaltsam und mit Witz geschrieben. Wem dieses „Wunderheilungsvefahren“ weniger zusagt, wird trotzdem einen Genuss am Lesen finden und vielleicht sogar darüber hinaus eine Wirkung erfahren. Ich allerdings würde sagen: Unbedingt lesen, drei Mal!

…und hier nun einige Kostproben:

„Heilung bedeutet auch, den Menschen in seiner spirituellen Ganzheit wieder herzustellen. In der Essenz ist Heilung Folgendes: das Loslassen oder die Beseitigung einer Blockade oder Störung, die uns von der Vollkommenheit des Universums trennt. Sehr wohl ist Heilung auch etwas, das unseren Entwicklungsweg betrifft, und sie schließt auch die evolutionäre Neustrukturierung unserer DNS mit ein und unsere Rückverbindung an das Universum auf einer neuen Ebene.“

„In verschiedenem Ausmaß führt uns das Phänomen der Rückverbindung tatsächlich zurück in unsere wahren Erinnerungen, zurück in jenes goldene Zeitalter und es verankert uns mit unserem ursprünglichen Gefühl einer tiefgründigen und weitreichenden Verbindung mit allem Leben. Doch es ist nicht einfach nur ein Zurückgehen; es bedeutet auch, sich nach vorn, auf etwas Neues hinzubewegen.“

„Wir alle sind fähig, Träger für diese neue Frequenz der Heilung zu sein. Sie ist kein Geschenk für ein paar auserwählte Leute – Gurus oder „Heilige“ (nach allgemeiner Auffassung), Männer oder Frauen. Sie ist ein Geschenk dieser Zeit; die Intelligenz und Weisheit, die nötig sind, um uns zu führen, sind schon zur Stelle. Wir erreichen als ganze Menschheit eine neue Schwingungsebene, in der Unwahrheiten nicht mehr auf uns übertragen werden können, und da diese Art von Schwingungen zu dicht sind, werden sie einfach verschwinden; was getrennt war, wird geheilt werden; Aberglaube wird erlöst.“