Estas Tonne – Deutschland Tour

Hier noch einmal für alle Interessierten die Daten:

3. 11. München                                  Philharmonie im Gasteig (ev. ausverkauft, bitte

vorher nachfragen)

5.11. Wien                                          Arena Wien

9.11.  Dresden                                   Konzertsaal im Kulturpalast

11.11. Berlin-Charlottenburg        UdK Konzertsaal Hardenbergstraße

12.11. Leipzig                                   Haus Leipzig

14.11. Ulm                                         Ev. Paulskirche

15.11. Stuttgart                                Liederhalle Mozartsaal

17.11. Aschaffenburg                     Stadthalle am Schloss

9.12. Nürnberg                                Meistersingerhalle Nürnberg

 

 

 

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Wasser…

…ein lebendiges Element, das eine Seele zu haben scheint. Es erinnert sich, nimmt unsere Gefühle auf und trägt sie weiter. Sowohl unser Glaube, wie unsere Hoffnungen beeinflussen Wasser…

In folgendem Video wird von wissenschaftlichen Untersuchungen gesprochen, aber auch von Legenden und Mythen rund um das Wasser. Vielleicht regnet es bei dir am Wochenende, und du hast Muße, es dir anzuschauen…

 

 

 

…eine Art Seligkeit

„Alle wilden Geschöpfe haben in ihren natürlichen Lebensbedingungen eine Art Seligkeit, denn sie sind wahre Ausdrucksformen des großen Unbekannten, das wir in Ermangelung eines besseren Wortes das unendliche Bewusstsein nennen wollen….In der wahnsinnigen, jubelnden Ekstase des Liebesschreis, mit der der große Vogel einsam in der Morgendämmerung über die Tannen hin nach einer Unbekannten ruft: dass er gerade so gestaltet, so durchlebt an dieser Stelle rufen kann, ist seines Lebens Schönheit, Wahrheit und Glück, wie es gleichermaßen der unvergleichliche Sprung für die Wildkatze ist, mit dem sie, ein Dämon der Anmut, ihm den Jubelruf in der Kehle durchbeißt.

Wo aber ist diese Wahrheit und Anmut, wenn der Mensch sein Geselchtes mit Bier hinunterschwemmt?“

(aus „Unfug des Lebens und des Sterbens“ von Prentice Mulford)

 

 

Zeichen

Wir erhalten vom Universum mehr oder weniger deutlich sichtbare Zeichen, die uns helfen sollen, auf unserem Weg zu bleiben. Wer diese Zeichen erkennen kann, der sieht, wohin die Reise für ihn geht. Meistens jedoch übersehen wir sie, nehmen sie nicht wahr oder halten sie für zufällig auftauchenden Unsinn. Weil wir es nicht vorgelebt bekamen, schenken wir ihnen zu wenig Beachtung.

Als ich vor etwa 14 Jahren hier Urlaub macht, ich lebte damals gerade in Berlin, begegnete mir auf der Straße eine Frau. Es war eine dieser Begegnungen, die scheinbar nichtssagend sind, für den nichtbeteiligt Betrachtenden. Auf mich machte diese Frau den größten Eindruck. Sie ging trotz ihres Altern hoch aufgerichtet und blickte mit offenem Blick um sich. Wir lächelten uns an, grüßten uns und als sie an mir vorbei war, fiel ihr Schlüsselbund in den Staub. Sie hob es auf und setzte ihren Weg fort. Ich kann es nicht erklären, aber diese kurze Begegnung machte den größten Eindruck auf mich.

Die Erscheinung dieser Frau noch mit mir herumtragend, ging ich einkaufen und stand gerade an der Kasse, als eine weitere ältere Frau, genauso aufrecht gehend und mit eben diesem Blick, den Supermarkt betrat. Alle meine Sinne wurden wach… Etwas später auf der Straße, als wir beide den Laden verlassen hatten, sprach sie mich an und wir unterhielten uns, während wir langsam nebeneinander her schritten. Sie sagte mir, ich solle doch hierher übersiedeln, hier hätte ich es besser als in Deutschland und sie würde mir einen Teil ihres Gartens abgeben. Dann bückte sie sich, klaubte einen Kronenverschluss und ein Stück Holz aus dem Rinnstein und legte beides auf ihre Hand. „Sehen Sie“, sagte sie, „wenn es so daliegt, kann man wirklich denken, es ist ein Schlüssel. Ich dachte eben, dort liegt ein Schlüssel auf der Straße.“

Mir verschlug es vor Überraschung fast die Sprache, die Begegnung von zwei beeindruckende Frauen, die beide ein Schlüsselsymbol von der Straße aufheben. Beide Frauen waren alt und hatten eine besondere Ausstrahlung. Dass beide einen Schlüssel aus dem Staub der Straße hoben, brachte sie zusätzlich in einen Zusammenhang. Die Schlüssel, Symbol für eine Lösung, fanden sich auf dem Weg. Der Lebensweg wird die Lösung zeigen. Einige Monate siedelte ich wieder nach Südfrankreich über und besuchte die zweite alte Dame, sie gab mir einen Teil ihres Gartens ab.

Zur Vollendung des magischen Zeichens jedoch musste eine dritte Dame mit selbiger Ausstrahlung und einem Schlüsselsymbol gehören. Erst mit der Drei vollendet sich die Schöpfung, alles Nachfolgende stellt eine Wiederholung dar.

Ich habe sie gefunden, die dritte Dame, beim Einzug in meine jetzige Wohnung, in meiner Nachbarin. Der Schlüssel liegt nun nicht mehr auf der Straße, sie trägt ihn als Schmuckstück um den Hals. Das scheint mir natürlich, denn letzten Endes werden wir zum Weg, den wir gehen…oder anders ausgedrückt, der von uns gegangene Weg spiegelt sich durch uns.

 

 

 

 

 

Havan (Feuerzeremonie)

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„Es ist das Havan, welches den Regen bringt, und welcher das Korn wachsen lässt. Aus dem Havan ist die Schöpfung entstanden. Das Havan ist die wahre Form der Götter: Was immer wir dem Havan opfern, geht direkt zu den angerufenen Göttern. Indem Menschen ein Havan zelebrieren, gewinnen sie Glück und alle Freuden des Lebens; sie alle haben gute Gedanken und Liebe füreinander. Durch den Rauch des Havan werden die schädlichen Bakterien in der Atmosphäre zerstört und die guten, dem Leben nützlichen Bakterien wachsen. Dies vermehrt die Fülle und den Reichtum in der Welt.“

(Babaji, „Leben aus dem Sein“)

Bei einem Havan werden unter dem Singen von Mantren Butter und andere leckere Sachen dem Feuer übergeben, die durch das Feuer direkt zu den Göttern gelangen. So werden die Götter gnädig gestimmt, ihnen wird Freude geschenkt, um das Glück auf Erden zu mehren. Bisher konnte ich mich noch nicht dazu überwinden, gute Butter ins Feuer zu geben…Meine Oma sprach noch von der GUTEN Butter im Gegensatz zur billigeren Margarine, die täglich gegessen wurde. Doch als symbolischen Akt – und darauf kommt es wohl an – dürfen kleine Stücke geopfert werden, denke ich. Und welches Mantra werde ich singen? Om namah shivay…