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Gestern Nachmittag verstarb ein Freund. Ich fühle mich, als hätte jemand einen verlässlichen Stein aus einer Mauer gebrochen, ein Teil aus dem Lebensumfeld genommen und an eine andere Stelle gesetzt. Nun ist dort eine Lücke, eine Fehlstelle, die man nicht einfach so wieder schließen kann.

Er war einer von den stillen Menschen, führte ein ruhiges Leben, unauffällig und verlässlich. Solche Menschen wirken wie kleine, starke Felsen, die ihr Umfeld stabilisieren, ohne sie können andere nicht schillern und glänzen. Jetzt ist er fort. Mit 57 Jahren ging er viel zu früh und unerwartet. Ein so plötzlicher und früher Tod schmerzt. Wir werden ihn vermissen, solange, bis wir uns daran gewöhnt haben, ihn auf der anderen Seite zu wissen.

Ich sehe ihn im Himmel Gitarre spielen und große Holzskulpturen schaffen. Wir werden ihm ein Fest bereiten. Ich lasse hier Estas Tonne für ihn spielen, es würde ihm gefallen.

„Der Tod lächelt uns alle an, das einzige was man machen kann ist zurückzulächeln.“ Marcus Aurelius