Tempel in Damanhur besuchen

Für alle Interessierten hier ein Link, der direkt in den Tempel von Damanhur führt. Mit dessen Hilfe kann sich jeder seinen eigenen Rundgang im Tempel zusammenstellen:

http://www.tempio.it/tour/

..und noch ein Video:

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Auf der Post

Neulich ging ich zur Post, um ein kleines Päckchen in die Südsee zu schicken. Es würde nicht ganz billig sein, dachte ich und wollte nicht mehr als acht Euro ausgeben. Mit der Frau am Schalter begann zuerst eine längere Diskussion darüber, wo denn das Ziel der Reise liege, schließlich waren weder eine Postleitzahl angegeben, noch ein Land, welches man gewöhnlicher Weise zu kennen pflegt. Auch Papua-Neuguinea als Nachbarstaat schien ihr nicht vertraut. Letztlich einigten wir uns auf ein Ziel, das nicht genau der Adresse entsprach, doch auf ihrem Computer zu finden war. Postleute sind im Allgemeinen erfinderisch, dachte ich, was das Zustellen von Sendungen betrifft. Ich habe jetzt einfach mal großes Vertrauen.

Sie wog das Päckchen und teilte mir mit, dass es 16,70 € koste. Daraufhin sagte ich, das sei zu teuer, da sei schließlich nur ein Buch drin, dann schicke ich es nicht ab. Ach, da ist nur ein Buch drin? sagte sie, dann kostet es nur 4 €.

Ich liebe Südfrankreich!

…und nun bin ich gespannt, ob es wohl ankommen wird.

 

 

 

Der Tempel von Damanhur…ich habe selten etwas Schöneres gesehen…

…erst durch eine Freundin erfuhr ich vor etwa einem Jahr von der Existenz von Damanhur. Sie war dort gewesen und hatte im Tempel meditiert. Dort sollen Zeitreisen stattfinden, sagte sie unter anderem. Ihre Begeisterung brachte mich dazu, nach Informationen im Netz zu suchen und was ich fand, enttäuschte mich, ich fand nicht wirklich viel und viele meiner Fragen blieben offen.

Damanhur ist eine Anlage in der Nähe Turins, die von einer Komune erschaffen wurde, deren Mitglieder aus der ganzen Welt kommen. Das beeindruckendste Objekt ist eine Tempelanlage, die sich unter der Erde erstreckt und eine Tiefe von 11 Stockwerken erreicht. Die gesamte Anlage soll heimlich per Hand und ohne Maschinen in die Erde gegraben worden sein. Ob das stimmen kann, darüber möge jeder selbst entscheiden. In folgendem kurzen Film kann man diese Anlage anschauen. Ich habe selten etwas Schöneres von Menschen Geschaffenes gesehen…und das ist nur ein Film.

…und noch weitere Informationen dazu:

…und ein Interview zu den Zeitreisen, die in Damanhur stattfinden sollen:

 

…und noch einmal Tomaten…

…es ist eine Freude, sie wachsen und reifen zu sehen:

tomaten 1.jpg

…diese hier ist nicht die größte unter meinen Tomaten, aber die größte in erreichbarer Nähe…eine alte Sorte mit Namen „Schlesische Himbeere“…tatsächlich ähnelt die Farbe der ausgereiften Früchte der Himbeerfarbe, eine fruchtig schmeckende Fleischtomate, weniger Früchte als andere Sorten, was aber durch deren Größe mehr als ausgeglichen wird…

tomaten 2.jpg

…sich mit sich selber unvertraut machen…

„Um die Selbstwahrnehmung weiter zu unterstützen, empfehle ich dir eine Geschwindigkeit in deinem Leben, in der du noch präsent sein kannst. Mit Sicherheit wirst du dich am Anfang sehr langsam bewegen müssen, denn wenn du nicht langsamer wirst, wirst du weiterhin auf Automatik laufen. Wenn wir gestresst sind, fallen wir sofort in unser roboterhaftes, konditioniertes Verhalten. Wenn du nicht roboterhaft und unbewusst sein willst, musst du dich mit dir selber unvertraut machen. Wir brauchen ein bewusstes Mittel, um uns selbst in die Gegenwart zu bringen.“

(aus dem Buch“Das große Missverständnis“ von Premanada)

Das Zitat ist aus einem der Bücher, die bei mir überlebt haben, sich also nicht verkaufen ließen. Es hatte mir schon beim ersten Lesen gefallen, weil ich es als lebensnah empfand, außerdem ist es mit netten Witzen gespickt. Gerade lese ich wieder etwas darin. Gestern nun kam ich zum Kapitel über die Selbstwahrnehmung und dachte, wie recht er doch hat, viel zu schnell bewege ich mich durch den Tag. Ich probierte es sofort aus und setzte gemächlich einen Fuß vor den anderen, spürte der Erde unter meinen Füßen nach, sah zum Himmel auf und öffnete die Ohren für Wind und Vögel. Das sehr langsame Laufen ging mir dann ziemlich schnell auf die Nerven. Also ging ich immer zehn Schritte und hielt dann inne, schaute in den Himmel, roch den trockenen Staub in der warmen Luft und lauschte. Da tat sich plötzlich eine Welt auf. Ich sah Schatten huschen, Lichter fallen, Insekten summen, Falter flattern…

 

 

Meine Ahnen

alte Familie.jpg

Dies ist nicht das älteste Foto, das ich habe, aber es ist das älteste Familienfoto, wahrscheinlich 1902 aufgenommen. Das kleine Mädchen vorn mit dem Hühnchen auf dem Schoß ist meine Oma mütterlicherseits. Sie wurde am 17. Dezember 1898 in Berlin geboren und bekam den schönen Namen Lucie. Hinter ihr links im Bild ist Lucies Oma zu sehen, meine UrUrgroßmutter. Neben ihr steht ihr Schwiegersohn Karl Ernst Hübner, seine Frau Anna, und ganz rechts ist der zweite Mann meiner UrUrgroßmutter zu sehen. Er ist nicht der leibliche Vater von Anna.

Der kleine Junge vorn heißt Willy Durezki. Vielleicht war er ein Spielkamerad meiner Oma, wahrscheinlich aber hatte er eine größere Bedeutung, denn seinen Namen sagte mir die Oma, als sie schon sehr alt war.

Es könnte sein, dass dieses Foto in einer Kleingartenanlage aufgenommen wurde. Zaun, Gewächse und die kleinen Häuschen im Hintergrund deuten darauf hin. Dann hatten vielleicht schon meine UrUrgroßmutter und ihr Mann einen Garten gepflegt. Interessant finde ich auch, dass meine Oma ein Hühnchen auf ihrem Schoß hat. Als mein kleiner Sohn vier Jahre alt war, zähmte er eines unserer Hühner. Es ließ sich von ihm herumtragen und er nahm es auf seinen Schoß, um es zu streicheln.

Den Geburtsnamen von Anna weiß ich leider nicht. Es ist aber möglich, dass sie Naujok hieß, denn es gibt Fotos und Erzählungen von Familienangehörigen dieses Namens.

Heute habe ich Enkelkinder, denen ich ihre UrUrUrUrgroßmutter auf dem Foto zeigen könnte, aber es interessiert sie noch nicht.