Das Apeiron und die Beschaffenheit von Realität

…ein hervorragender Vortrag von Dieter Broers fasst in aller Kürze Erkentnisse der sogenannten modernen Physik zusammen und vermittelt ein erstaunliches Weltbild:

„Nicht die sichtbare, aber die vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche – denn die Materie bestünde ohne den Geist überhaupt nicht -, sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre!“ (Max Planck)

„Es gibt keine Materie.“ (Hans-Peter Dürr)

„Das, was wir als Materie bezeichnen, unterliegt einem Wirkprozess, der von den geistigen Dimensionen gesteuert wird. Von der Entstehung bis zur Steuerung der materiellen Welt entspringt alles den geistigen Dimensionen.“ (Burkhard Heim)

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7 Kommentare zu „Das Apeiron und die Beschaffenheit von Realität

  1. Ein interessanter Post, liebe Schreibfreundin!
    Und auch deine Diskussion mit Gerda!

    Ich beschäftige mich derzeit auch mal wieder mit dieser gesamten Thematik, und lese dazu in „Geist und Kosmos“ von Thomas Nagel sowie „Bewußtes Leben“ von Dieter Henrich…

    Dies in Ergänzung zu deinen genannten Quellen 🙂
    Liebe Grüße zur Nacht vom Lu

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  2. Das ist ja eigenwillig, dass du heute diesen Vortrag vorstellst. Ich werde ihn mir aus lauter Faulheit nicht anhören, aber …
    Am Wochenende habe ich mir in relativ privater kleiner Runde einen Vortrag von Dr. Béla Majorovits über die Neutrinos anhören dürfen:
    https://www.mpg.de/7459504/gerda_neutrino
    Natürlich war er für uns deutlich abgespeckt und ein wenig mehr auf die Frage der Sinnhaftigkeit der Forschung und das Vorgehen in der Grundlagenforschung ausgerichtet.
    Manchmal läuft es komisch.
    😉

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    1. …es gibt keine Zufälle, hat ein russischer Wissenschaftler BERECHNET…wiewohl ich nicht verstehe, wie soetwas berechnet werden kann…

      …das ist aber kompliziert…mit den Neutrinos…mir kam es bei dem Vortrag von Dieter Broers vor allem darauf an, dass er dem Gedanken nachgeht, dass es keine feste Materie gibt und, dass die Menschen mit ihrem Bewusstsein, mit Gedanken und ihrer Aufmerksamkeit ihr Erleben selbst schaffen…

      …aber interessant, dass Dich solche Themen interessieren, da ist Dieter Broers sicher etwas für Dich…

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      1. Das Thema, das alle Philosophien und Religionen beschäftigt, treibt auch mich um…
        Der Sprung von „es gibt keine Materie“ zu „die Menschen mit ihrem Bewusstsein …schaffen ihr Erleben selbst“ ist mir allerdings ein bisschen zu groß. Auch die anderen Sätze sind nicht mehr als der Versuch, das übliche materialistische Denken zu hinterfragen. Planck spricht vom „unsichtbaren ewigen Geist“ (früher nannte man das Gott) – nicht vom menschlichen Bewusstsein und schon gar nicht vom Erleben. B. Heim spricht von einer „geistigen Dimension“, die alles „steuert“, sagt aber nicht, ob sich die nun im Menschen oder sonstwo manifestiert. Wie kann der Mensch am Geistigen teilhaben und seine Existenz damit durchdringen? Das wäre meine Ausgangsfrage.

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      2. …ich denke (inzwischen), wir sind das Geistige…es gibt etliche Dimensionen von denen die uns materiell erscheinende die niedrigste ist…alle höheren Dimensionen, zuerst wohl die Gedanken, Gefühle, Ahnungen, das, was sich als Instinkt noch bemerkbar macht und das, was nur noch wenige Menschen, die sich soweit dafür empfänglich gemacht haben oder sind wahrnehmen können…sind mehr das Geistige als die materielle Ebene, aber alle Ebenen stehen miteinander in Verbindung, eine wirkt durch die andere…und uns erscheinen die geistigen Dimensionen durch die materielle Ebene sichtbar…

        …zu sagen „es gibt keine Materie“ ist sicher etwas vereinfacht, denn es müsste eher heißen, Materie ist nicht das, was wir uns als Materie vorstellen, Materie ist die sich am meisten verfestigte Energie oder die am langsamsten schwingende Energie, die wir kennen und besteht nicht aus den festen Körpern und Teilchen, wie sie von uns wahrgenomen werden…

        …ein schwieriges Thema, denke ich, dem man sich nur langsam nähern kann. Als ich nach der Mauer in den südfranzösischen Wald kam und dort jahrelang ohne Strom, also ohne Radio, Fernshene, Internet usw. aber auch ohne Zeitung usw. lebte, wurde mein Weltbild von materiell zu geistig umgestülpt…plötzlich erfuhr ich Geister im Wald, WUSSTE Dinge im Voraus und erlebte Sachen, die ich mich heute noch kaum zu erzählen getraue…bis heute fügt sich noch so manches zusammen…und ich bin froh über all die fleißig denkenden und rechnenden Physiker und Astrologen, die mir ihr Weltbild offenbaren, das das in sich aufnehmen kann, was ich erlebt habe…aber ich verstehe sehr gut, wenn jemand anderes diesen Dingen gegenüber skeptisch steht…

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      3. O nein, teggytiggs, ich stehe „diesen Dingen“ nicht skeptisch gegenüber! Mir gefällt sehr, was du hier erläuternd hinzufügst. Und ich verstehe auch, dass du dich freust, wenn du unter den „harten“ Naturwissenschaftlern Leute findest, die das Primat bzw die alleinige Existenz des Materiellen bestreiten. Was mich manchmal skeptisch macht, ist, wenn solche Sätze wie „das Materielle existiert nicht“ als eine Art neues Dogma hingestellt werden, was all diejenigen abschreckt, die sagen: Hab mal meine Schmerzen, dann sprechen wir uns wieder. Und die es als Hohn empfinden müssen, wenn ihre Krankheit ihnen gespiegelt wird als „selber Schuld – warum hast du nicht dein seelisches Leben in Ordnung gebracht, nun hat sich dein Problem somatisiert“. Ich würde mich sehr freuen, mehr über deine Erlebnisse und dein Denken zu erfahren. LG Gerda

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      4. …vielleicht werden solche „harten“ Sätze auch manchmal gesagt, um zu provozieren, denn ich halte beispielsweise Hans-Peter Dürr, der diesen Satz äußerte, nicht für einen „harten“ Naturwissenschaftler, der neue Dogmen aufstellen wollte…

        …ich bin auch gegen solche Sätze wie „du bist selber schuld“ usw., weil es in meinem Sinne keine Schuld gibt, jeder macht es so gut in jedem Moment seines Lebens, wie er es vermag und das gilt für alle Menschen, jeder gibt sich Mühe, das beste zu tun…mancher schafft es einfach nicht besser, weil er es nicht anders kann und dann ist das auch in Ordnung so…
        …ich denke eh immer mehr, der Anteil, den wir freien Willen nennen ist ziemlich gering und je älter ich werde und je mehr ich über das Erleben, eigenes und fremdes, nachsinne, um so geringer scheint mir dieser Anteil zu sein..aber das sagt ja Dieter Broers…

        …ja, mal schauen, ich denke immer wieder daran, mal etwas dazu zu schreiben, heißt es nicht, wir sollen Zeugnis ablegen?

        liebe Grüße aus dem Katharerland nach Griechenland

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