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Zuerst der Aronstab, der in allen seinen Teilen giftig ist. Vor allem bei Kindern sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht von ihm naschen. Er entwickelt schön anzusehende Fruchtstände, die mit knallroten Beeren besetzt sind, welche auch noch süßlich schmecken. Er wird in meinem Garten geduldet, weil er sich hier von selbst angesiedelt hat. Einige Pflanzen lasse ich stehen, viele muss ich entfernen, da er sonst die Gartengestaltung komplett übernähme.

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Die Zitronenmelisse habe ich wegen ihres Duftes und der Verwendung für Tee angepflanzt. Seither hat sie sich über Samen und Wurzelstock gut verbreitet, mehr als mir lieb ist. Einige Pflanzen werden immer geschont, weil sie vielseitig verwendbar ist. „Die Zitronenmelisse wird als Gewürz- oder Arzneipflanze und als Bienenweide angebaut. Die Blätter werden als Küchengewürz verwendet. Extrakte aus den Blättern werden zu Kräuterlikören verarbeitet. Zum Aromatisieren von kalten Getränken, Salaten und Saucen sowie Kompotten wird Melisse verwendet. Melissentee soll beruhigend wirken und verdauungsfördernd sein…Die traditionelle Verwendung ist die Unterstützung der Magenfunktion und bei nervlicher Belastung…Sie werden bei Einschlafstörungen und Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt…Melissenbäder werden bei Entzündungen der Haut und der Genitalorgane eingesetzt, aber auch als Entspannungsbäder. Weitere Anwendungsgebiete sind Gallenleiden und hypertone Dyskinesie.“(wikipedia)

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Hier der ganz normale Weißklee, der alle Wege bewächst. Er kam von selbst in den Garten. Ich ernte ihn ab, wenn ich ihn als Mulchmaterial brauche. Er verträgt es und wächst immer wieder gut nach. Früher wurde er auch als Heilpflanze genutzt, laut Wikipedia bei Drüsenleiden, Weißfluss, Magersucht, zur Blutreinigung und gegen Altersschwäche.

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Der Spitzwegerich wächst gern auf Wegen, ebenso wie sein Bruder der Breitwegerich. Er hilft bei Husten und Hautverletzungen, sowie Insektenstichen. Aber auch in den Frühjahrssalat kann er gegeben werden. Rechts vom Spitzwegerich hat sich eine prächtige Distel einen ungünstigen Platz ausgesucht. Sie wird es dort schwer haben. Ich lasse sie wegen ihrer schönen Blätter stehen. Wer weiß, vielleicht kann sie sich trotz ungünstiger Umstände behaupten.

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Die wilde Karde, hier im Anfangsstadium. Einige Exemplare dürfen jedes Jahr den Garten schmücken. Es werden prächtige bis 2 Meter große Pflanzen. Wolf-Dieter Storl heilte mit dieser Pflanze Borreliose. Mehr dazu hier: http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/krankheiten-a-bis-z/uebersicht-borreliose/borreliose

Seine Erkenntnisse sind umstritten.

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Und zum Schluss noch mein geliebter Mohn. Er hat das ihm zugewiesene Blumenbeet ungefragt verlassen und sich auf einem Gemüsebeet breitgemacht. Dort gefällt es ihm offenbar besser. Was also soll ich tun? Er darf dort bleiben. Nur eindämmen tue ich ihn und immer wieder versuche ich, ihn auf andere Orte zu verpflanzen, bisher erfolglos. Es ist eine mehrjährige Pflanze, die viele knallrote Blüten hervorbringt.

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