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…ich bin seit längerem bemüht, nicht zuviel Krempel und Unnötiges in der Wohnung stehen zu haben. Nun stoße ich zufällig auf Menschen, die sich ganz dem Minimalismus verschrieben haben und – ich finde es gut. Das hat mich dazu animiert, wieder einmal auszumisten. Auf Möbel möchte ich nicht völlig verzichten, auch nicht auf alle Bücher, Malzeug benötige ich, etwas zum Nähen und Stricken… Doch vieles kann ich bei näherer Betrachtung entbehren. Ich gehe langsam dabei vor und denke mir, es ist wie mit dem Abnehmen. Menschen, die durch gewaltsame Hungerkuren ihr Gewicht reduzieren wollen, nehmen sehr schnell wieder zu. Es kommt aber auf eine Richtungsänderung an, mir vor allem auf Klarheit. Das Wesentliche gilt es zu erkennen und eine Antwort auf die Frage zu finden, was das Bleibende ist. Etliche Lebensstadien liegen hinter mir, was ist es, was jetzt noch kommt? Worauf läuft mein Leben hinaus, auf welchen inneren Zustand? Ich möchte mich konzentrieren auf das, was noch ansteht und eine äußere Klarheit soll mir dabei helfen.

Für alle, die es interessiert hier ein paar Anregungen: http://www.faz.net/aktuell/stil/leib-seele/ein-neuer-lebensstil-erwaechst-der-minimalismus-13994513.html