Hast Du heute schon gelacht?

Zufällig fand ich diesen unterhaltsamen Vortrag, den ich jedem empfehlen möchte anzuschauen. Die Frau ist hochintelligent, witzig und praxisbezogen. Einige Male musste ich herzhaft lachen…

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„Unkräuter“ in meinem Garten (2)

Hier möchte ich einige Kräuter vorstellen, deren Namen ich nicht kenne. Ich lasse die Pflanzen wachsen, weil sie mir gefallen. Sie sind einzigartig, haben Charakter und vielleicht, wenn ich deren Blüte sehe, finde ich auch den Namen heraus. Sollte aber einer von Euch eine der Pflanzen mit Namen kennen, dann bin ich dankbar, ihn zu erfahren. Folgende Pflanze sieht aus wie ein Wolfsmilchgewächs. Sie ist hier sehr häufig anzutreffen und ob sie nun tatsächlich giftig ist oder nicht, so aussehen tut sie jedenfalls:

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Diese hier fiel mir durch ihr rosettenartiges Wachstum schon im zeitigen Frühjahr auf. Jetzt entfalten sich kleine rote Blüten. Sehr hübsch und liebenswert, finde ich.

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Auch diese bekommt später Blüten. Bei einer Nachbarin sah ich diese Pflanze zu einem Baum herangewachsen stehen. Ich werde versuchen, auch bei mir eine stehen zu lassen, irgendwo mehr am Rand des Gartens, nicht mitten auf dem Beet wie hier, da würde sie dann doch etwas stören.

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Hier wächst eine Rosette mit pelziger Oberfläche. Ich weiß nicht, welche Pflanze sich aus diesen Anfängen entwickeln wird. Aber ich mag sie. Nebenan ist Feldsalat in Blüte übergegangen. Auch er bleibt zum Aussamen stehen.

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Dieses weißblühende Kraut wächst seit Jahren in meinem Garten. Es lässt sich nicht vertreiben und sieht nett aus. Sicherlich hat es einen guten und wichtigen Nutzen für Insekten, für den Boden oder die Nachbarpflanzen.

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Und dann habe ich noch den Senf. Er stellt sich treu von selber immer wieder ein. Hummeln und Bienen lieben seine Blüten und ich esse schon im Januar seine Blätter. Hier findet man den ganzen Winter über Senfpflanzen, deren Blätter man ernten kann.senf.jpg

Haare pflegen ohne Chemie (2)

…mit dem Waschen der Haare mit Natriumbicarbonat bzw. mit Backpulver bin ich nicht wirklich zufrieden, weil es sich dabei immer noch um Chemie handelt, die man kaufen muss…Vor einiger Zeit sah ich meine Nachbarn mit Holzasche eine Lösung ansetzen, um damit zu waschen…dann vergaß ich es, bis es mir vor kurzem wieder einfiel. Da ich auf offenem Feuer koche und das Holz dafür im Wald sammle,fällt bei mir reichlich biologisch reine Asche an. Ich fülle sie in eine 1 l – Flasche etwa halb voll, gebe Wasser hinzu, schüttele alles kräftig und lasse es dann stehen, bis sich die festen Teile absetzen. Die Lösung ohne die festen Teile ist sehr seifig, ich goss sie ab und wusch mir damit die Haare.

Das Ergebnis ist sehr zufriedenstellend. Die Haare sind sauber und sehr weich und geschmeidig. Für mich im Moment die beste Lösung.

Hier finden sich gleich mehrere Anleitungen zur Herstellung von Seifen, ganz ohne zugekaufte Produkte oder mit nur wenig Zugabe dieser:

http://www.survival-mediawiki.de/dewiki/index.php/Seifenherstellung

 

Ahnenkraft

…mein Gartenaltar ist nicht der einzige…Casaaipotu inspiriert mich zu einem Altar für die Ahnen…anzuschauen und nachzulesen bei:

casaaipotu

Ein wunderbarer Platz… voll Licht und besonderen Energien… und hier bestelle ich gerade einen weiteren Garten, neben dem Haus eines Nachbarn. Dieser ist körperlich nicht mehr in der Lage und freut sich, dass sein Land nicht brach liegt

… dank Süd – Hang wachsen hier auf ca. 600 m Berglage Feigen, Oliven usw… Mal schauen was das Gartenjahr uns bringt!

Der eine Altar mit der Holzsäule ist für meine heiligen  Ahnen, er steht nach Norden ausgerichtet an einem alten Nussbaum, dort bekommen die Kula Devas – oder Heiligen, erleuchteten Ahnen (aus dem Nepali Schamanismus) immer wieder mal etwas gekochtes Essen, Reis, Früchte, Rauch und eine Kerze.

Der zweite sehr bunte Altar kommt ursprünglich ebenfalls aus der Nepalesischen Tradition, er wird in Richtung Westen aufgebaut. Die drei Steine symbolisieren : Mama Juangli (Mutter Natur, die Gebärende), Papa Juangli (Vater Natur, der bewahrende), Baby Juangli (die Kräfte des Wachstums) die 4 Stäbe mit Bändern…

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„Unkräuter“ in meinem Garten

Zuerst der Aronstab, der in allen seinen Teilen giftig ist. Vor allem bei Kindern sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht von ihm naschen. Er entwickelt schön anzusehende Fruchtstände, die mit knallroten Beeren besetzt sind, welche auch noch süßlich schmecken. Er wird in meinem Garten geduldet, weil er sich hier von selbst angesiedelt hat. Einige Pflanzen lasse ich stehen, viele muss ich entfernen, da er sonst die Gartengestaltung komplett übernähme.

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Die Zitronenmelisse habe ich wegen ihres Duftes und der Verwendung für Tee angepflanzt. Seither hat sie sich über Samen und Wurzelstock gut verbreitet, mehr als mir lieb ist. Einige Pflanzen werden immer geschont, weil sie vielseitig verwendbar ist. „Die Zitronenmelisse wird als Gewürz- oder Arzneipflanze und als Bienenweide angebaut. Die Blätter werden als Küchengewürz verwendet. Extrakte aus den Blättern werden zu Kräuterlikören verarbeitet. Zum Aromatisieren von kalten Getränken, Salaten und Saucen sowie Kompotten wird Melisse verwendet. Melissentee soll beruhigend wirken und verdauungsfördernd sein…Die traditionelle Verwendung ist die Unterstützung der Magenfunktion und bei nervlicher Belastung…Sie werden bei Einschlafstörungen und Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt…Melissenbäder werden bei Entzündungen der Haut und der Genitalorgane eingesetzt, aber auch als Entspannungsbäder. Weitere Anwendungsgebiete sind Gallenleiden und hypertone Dyskinesie.“(wikipedia)

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Hier der ganz normale Weißklee, der alle Wege bewächst. Er kam von selbst in den Garten. Ich ernte ihn ab, wenn ich ihn als Mulchmaterial brauche. Er verträgt es und wächst immer wieder gut nach. Früher wurde er auch als Heilpflanze genutzt, laut Wikipedia bei Drüsenleiden, Weißfluss, Magersucht, zur Blutreinigung und gegen Altersschwäche.

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Der Spitzwegerich wächst gern auf Wegen, ebenso wie sein Bruder der Breitwegerich. Er hilft bei Husten und Hautverletzungen, sowie Insektenstichen. Aber auch in den Frühjahrssalat kann er gegeben werden. Rechts vom Spitzwegerich hat sich eine prächtige Distel einen ungünstigen Platz ausgesucht. Sie wird es dort schwer haben. Ich lasse sie wegen ihrer schönen Blätter stehen. Wer weiß, vielleicht kann sie sich trotz ungünstiger Umstände behaupten.

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Die wilde Karde, hier im Anfangsstadium. Einige Exemplare dürfen jedes Jahr den Garten schmücken. Es werden prächtige bis 2 Meter große Pflanzen. Wolf-Dieter Storl heilte mit dieser Pflanze Borreliose. Mehr dazu hier: http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/krankheiten-a-bis-z/uebersicht-borreliose/borreliose

Seine Erkenntnisse sind umstritten.

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Und zum Schluss noch mein geliebter Mohn. Er hat das ihm zugewiesene Blumenbeet ungefragt verlassen und sich auf einem Gemüsebeet breitgemacht. Dort gefällt es ihm offenbar besser. Was also soll ich tun? Er darf dort bleiben. Nur eindämmen tue ich ihn und immer wieder versuche ich, ihn auf andere Orte zu verpflanzen, bisher erfolglos. Es ist eine mehrjährige Pflanze, die viele knallrote Blüten hervorbringt.

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Gartenaltar…

…im Februar aufgenommen, man sieht den Unterschied zum heutigen Grün…in diesem kleinen Tempel gebe ich Gaben für Feen, Elfen, Gnome und Geister, damit sie meinen Pflanzen gewogen sind und für gutes Wachstum sorgen. In kleinen Schälchen stehen dort Tabak, Mehl (Wolf-Dieter Storl sprach von Mehl) und für die, die Süßes mögen, Datteln. Die Datteln erfreuen sich großer Beliebtheit und auch das Mehl verschwindet nach einiger Zeit.

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