Erfahrungsbericht Ölziehen

Seit gut einem Jahr praktiziere ich das morgendliche Ölziehen.

Das bedeutet, täglich sofort nach dem Aufstehen nehme ich einen Esslöffel Öl in den Mund und ziehe und presse diesen durch meine Zähne und Zahnlücken, ganze 20 Minuten lang. Man kann jedes gute Bioöl dazu verwenden. Ich bevorzuge Olivenöl, aber Sesam- und Sonnenblumenöl habe ich auch schon probiert. Jeder nehme, was ihm am besten gefällt. Hier ein Link: http://www.fitforfun.de/beauty-wellness/gesundheit/oelziehen-gesund-und-schoen-durch-oelziehen-158601.html

In diesem Artikel ist die Rede von einem Teelöffel Öl, in anderen Anleitungen von einem Esslöffel. Ich selber nehme einen Esslöffel.

Die Ergebnisse dieser Methode sind so überzeugend, dass ich es nur empfehlen kann. Während des letzten Jahres streifte mich nicht ein einziges Mal eine Krankheit oder nur der Anflug davon. Nun habe ich sowieso eine robuste Gesundheit, doch ab und ab traf mich ein Virus oder eine Grippewelle, so dass ich verschnupft war oder Halsschmerzen hatte. Seit einem Jahr bin ich völlig frei davon. Selbst wenn alle um mich herum husten und schnupfen, greift es nicht auf mich über.

Außerdem gewinnen meine Haare langsam ihre Farbigkeit zurück. Vorher waren sie schon fast weiß, inzwischen kann man sie wieder als grau bezeichnen. Und, was ich erstaunlich finde, sie fallen nicht mehr aus. Das ganze Leben lang hatte ich unter Haarausfall zu leiden und immer dünne Haare gehabt. Inzwischen sind sie gut nachgewachsen und sehr kräftig geworden.

Es fiel mir anfangs nicht leicht, das Öl 20 Minuten im Mund zu behalten und manchmal musste ich es vorher ausspucken. Man gewöhnt sich aber schnell daran. Auch fragte ich mich, was ich während der 20 Minuten denn tun könne, es ist doch eine relativ lange Zeit, vor allem morgens bei Tagesbeginn. Ich räume auf, wasche Geschirr vom Vortag ab oder schaue ins Internet, alles Tätigkeiten, bei denen ich das Öl im Mund hin und her bewegen kann. Insgesamt bin ich durchweg überzeugt vom Ölziehen, ein rundum gelungener Versuch, den ich nur weiter empfehlen kann.

 

 

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17 Kommentare zu „Erfahrungsbericht Ölziehen

  1. ich habe es auf den Rat meiner Kollegin hin auch mal 3 Wochen durchgehalten, hat gut geholfen bei Zahnfleischbluten. Aber irgendwann hab ich mich soooo geekelt vor dem Öl, da ging gar nichts mehr! Ich erwähne deshalb meine Kollegin, sie kommt aus dem Osten und hat mir erzählt, dass das in ihrer Kindheit von vielen Leuten gegen Erkrankungen gemacht wurde! lg

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    1. …interessant, ich habe davon erst vor einigen Jahren erfahren und es zuerst nicht glauben wollen…

      …drei Wochen sind schon ganz schön lange…die erste Woche fand ich auch nicht so einfach, manchmal habe ich das Öl nicht im Mund halten können, inzwischen aber geht es gut…

      liebe Grüße

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      1. …das machst Du am besten so, wie es für Dich gut ist…ich schmecke dabei eher weniger, weil ich so mit ziehen und zutschen beschäftigt bin und hinterher spuckt man es eh aus…Sesamöl fand ich nicht so lecker, aber es wird in der Ayurvedischen Medizin verwendet…ich würde an Deiner Stelle das Öl nehmen, das Du auch sonst gern verwendest…

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    1. …anfangs schien es mir auch sehr lange, jetzt habe ich mich daran gewöhnt, an das Öl und auch an den veränderten Rhythmus, denn ich muss alles andere wie Kaffeetrinken und meditieren usw. nach hinten verlegen…

      …ich glaube aber, Du könntest es auch schaffen, man gewöhnt sich daran und dann geht es ganz leicht..

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    1. …ja, zuerst wurden die Augenbrauen wieder dunkel wie in meiner Jugendzeit…inzwischen sind die unteren Haarpartien schon dunkel, nur obenhin sind sie noch grau…es brauchte Jahre bis sie ergrauten und braucht nun auch Zeit, bis sie wieder dunkler sind…aber es funktioniert…

      Gefällt 2 Personen

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