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Sonntag, 20. März 2016

Es dämmert, als ich meine Augen das erste Mal öffne. Völlige Stille herrscht und ich bleibe still liegen, um mir dessen bewusst zu werden. Nichts regt sich und nichts gibt es zu hören. Nur ab und an fällt ein einsamer Tropfen auf das Dach. Es muss feucht sein, diesig oder neblig, draußen. Der Kater fängt an zu miauen, Er hat gespürt, dass ich wach bin. Nun wird er keine Ruhe geben, bis er sein Futter erhält. Ich stehe also auf, nehme einen Löffel Öl in den Mund und versorge die Katzen. Dann schaue ich nach dem Ofen und lege Holz nach. Es ist nicht kalt, vielleicht 12 oder 13°, doch die Feuchtigkeit dringt in alle Ritzen und Poren, so dass es angenehmer ist zu heizen.
Nach und nach erwachen die Vögel. Es werden täglich mehr, die in das Konzert einstimmen, um die aufgehende Sonne zu begrüßen. Ich bin sicher, sie geht auf, auch wenn Wolkenberge ringsum die Bergkämme bedecken.
Ich mache Feuer und koche Kaffee. Dann spucke ich das Öl aus und kann nun auch wieder sprechen, mit den Katzen, mit dem Feuer.
Fein und leise beginnt es zu regnen. Die Erde im Garten ist so nass, dass es nicht möglich ist, sie zu bearbeiten. Später gehe ich ins Gewächshaus und säe Tomaten, Paprika und Mais aus. Der Mond steht im Zeichen des Löwen, ein guter Tag für Früchte.
Plötzlich verstecken sich alle Katzen. Ich horche und schaue auf. Drei Pferde erscheinen. Sie laufen in den Wald, sie schauen zum Fluss hinunter und in den Garten und bleiben dann bei mir stehen, ratlos, zögerlich, als wüssten sie nicht, was nun zu tun ist. Sie sind es gewöhnt, dass Menschen ihre Richtung bestimmen. Doch ich kann ihnen nicht weiterhelfen, denn ich kenne sie nicht und weiß nicht, wohin sie gehören. Sofort habe ich sie gern. Es sind freundliche Pferde, zwei Hengste und eine Stute. Ich rede etwas mit ihnen und dann ziehen sie weiter.
Mit zwei Eimern ziehe ich los und halte nach ihren Hinterlassenschaften Ausschau. Ich laufe die große Wiese ab und fülle die Eimer mehrmals. Den frischen Mist verteile ich dort, wo später die Tomaten wachsen.
Dann gehe ich doch in den Garten, trotz des Regens, um eine kleine Fläche, die letztes Jahr brach lag, zu säubern. Es wäre einfach wundervoll, sollte morgen die Sonne scheinen…

Pferd 3.jpg

…und da es wieder drei Tiere waren, die zu mir kamen, wird dieser Begegnung auch eine Bedeutung zukommen. Glücklicherweise mochte ich die Pferde sofort, das stellt alles in ein gutes Licht. Mal schauen, was das Internet dazu sagt:

„Galoppiert das Pferd in Dein Energiefeld, dann steht einem Neubeginn nichts mehr im Wege. Es nimmt Dich mit, trägt Dich wie Sleipnir (der 8-beinige Schimmel von Odin) durch die Lüfte oder läuft schnell wie der Wind über die Weiten der Prärie. Welches Pferd auch immer für Dich erscheint, es möchte Dich auf eine spannende Reise zu Dir selbst mitnehmen und Dir die Freiheit Deines Wesens näherbringen. Das Pferd war von Anbeginn der Menschheitsgeschichte das Tier der Schnelligkeit und des Vorwärtskommen, und möchte Dich einladen mit ihm neue Wege in Deinem Inneren zu erkunden, oder alte abgetretene Trampelpfade zu verlassen. Schwinge Dich auf seinen/ihren Rücken und trau Dich gemeinsam mit ihm scheinbar unüberbrückbare Schluchten (=Herausforderungen) zu meistern, indem Du den Sprung ins Unbekannte oder in einen neuen Blickwinkel wagst. Nur durch den Mut zu neuen Ufern aufzubrechen holst Du Dir die Kraft und Freiheit zurück, selbständig Dinge zu verändern. Durch diese Inspiration und dem damit einhergehenden Tod des Alten steht der schöpferischen Kraft nichts mehr im Wege.“
(https://www.wirkendekraft.at/Krafttier_Pferd/)

„So kommt auch das Pferd als Krafttier in unser Leben um uns vorübergehend Lasten abzunehmen und uns ggf. ein Stück des Weges zu tragen – solange bis wir wieder bei Kräften sind. Es zeigt uns aber auch, dass wir selbst hin und wieder zu einem wilden Mustang werden müssen, um uns nicht in einem Golden Käfig zu verfangen. Jeder braucht seine Freiheit und seinen Freiraum und der Preis der Freiheit ist immer unterschiedlich. Das Pferd kommt als Krafttier um uns auf den Aspekt der Freiheit und Unabhängigkeit aufmerksam zu machen. Es rät uns wachsam und auf der Hut zu sein, um rechtzeitig fliehen zu können. Wenn das Pferd als Krafttier in die eigenen Lebenskreise schreitet, trabt oder galoppiert, dann zeigt es uns, wie man groß, kräftig und agil zugleich sein kann und mit Leichtigkeit über Hindernisse springt – selbst wenn diese genauso groß sind, wie man selbst.“
(http://www.schamanische-krafttiere.de/krafttier-pferd.html)