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…seit Jahren bin ich bemüht, alle Chemie und alle Plastikflaschen aus meinem täglichen Umgang zu verbannen. So putze ich meine Fenster mit Zeitungspapier, was hervorragend funktioniert, besser als alles andere…reinige mit Essig, vor allem das Klo – eine Flasche billigen Essig kostet hier etwa 30 Centimes -, kehre die Räume mit Meersalzkristallen – den billigen natürlich, hier kostet ein Kg etwa 1€ – und putze mir seit einem Jahr die Zähne mit gesättigter Salzlösung, was übrigens sehr gut reinigt und das Zahnfleisch kräftigt. Habe ich wirklich einmal fettige Teller, dann benutze ich herkömmliches Spülmittel, was aber sehr selten passiert, normalerweise reicht auch da richtig heißes Wasser. Also mein Verbrauch an Chemie und Plastikflaschen ist minimal.

Nun denke ich seit längerem darüber nach, wie ich die Haare waschen könnte…biologische Alternativen sind sicherlich gut, mir aber zu teuer. Unsere Vorfahren hatten auch keine Chemie und die heute noch auf ihre Weise lebenden indigenen Völker haben fast immer schöne, kräftige Haare, die auch im Alter noch ihre Farbe behalten. Wie machen sie das? Zufällig fand ich auf youtube folgendes Video:

Heute habe ich diesen Vorgang das erste Mal durchgeführt mit ganz normalem Backpulver, das ich in etwa einer Tasse warmen Wassers löste. Inzwischen sind die Haare getrocknet – an der Luft – und sehen gut gereinigt aus und etwas fülliger als sonst…vielleicht zufällig… Nach über 60 Jahren chemischer Behandlung der Haare wird es eine längere Umstellungszeit geben, nach der sich die Haare anders verhalten werden als heute (?). Ich werde darüber berichten.

Hier noch ein weiterer Tipp. Falls die Haare nach dem Waschen fettig aussehen sollten, kann es am kalkhaltigen Wasser liegen, dann einfach nach dem Waschen mit Essigwasser nachspülen: