Das innere Lächeln

Nur Meditation kann dir wirklich helfen, denn du führst sie niemandem vor, sondern machst sie mit dir selbst aus. Du kannst dabei absolut frei sein. Es braucht dich nicht zu kümmern, was die anderen denken.

Wenn du irgendwo sitzt und nichts zu tun hast, entspanne deinen Unterkiefer und öffne den Mund leicht. Fange an, durch den Mund zu atmen, atme nicht tief. Überlasse es dem Körper zu atmen, dann wird der Atem flach und immer flacher. Und wenn du spürst, dass der Atem sehr flach ist und der Mund ist offen und dein Unterkiefer entspannt, dann wird sich dein ganzer Körper entspannt fühlen.

Wenn du so entspannt bist, fühle ein Lächeln in dir aufgehen – nicht im Gesicht, sondern über dein ganzes inneres Wesen verbreitet…und du wirst es können. Es ist nicht ein Lächeln der Lippen – es ist ein existenzielles Lächeln, das sich nur im Inneren ausbreitet.

Versuche es und du wirst wissen, was gemeint ist..man kann es nämlich nicht erklären. Es ist nicht nötig mit den Lippen zu lächeln, es ist so, als ob du vom Bauch her lächelst: der Bauch lächelt. Und es ist ein Lächeln, nicht ein Lachen, es ist also sehr, sehr sanft, sehr zart, zerbrechlich – wie eine kleine Rose, die sich im Bauch öffnet, und deren Duft sich über den ganzen Körper verbreitet.

Wenn du einmal erfahren hast, was dieses Lächeln ist, kannst du vierundzwanzig Stunden am Tag glücklich bleiben.. Und wann immer du dieses Glück vermisst, schließe einfach die Augen und fange dieses Lächeln wieder ein, und du wirst dich wieder glücklich fühlen. Du kannst jeden Tag so oft du willst dieses Lächeln wieder finden. Es ist immer da.

(Quelle ist „Das Orangene Buch“ von Osho)

Katze und Fisch 2.jpg

 

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30 Kommentare zu „Das innere Lächeln

      1. lach, so einfach kann es sein 🙂 Ich meditiere nicht sehr oft und auch nicht sehr lange, doch es tut mir jedes Mal unbeschreiblich gut und bringt immer dieses innere Lächeln mit sich, von dem du schreibst.

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  1. Jetzt bin ich verwirrt über das „durch den Mund atmen“. Ich dachte immer richtige Atmung wäre durch die Nase ein, und den Mund wieder aus. Weil das Gehirn erst signalisiert bekommt „Ahh da kommt Sauerstoff“ wenn man durch die Nase atmet…

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    1. …ich denke mal, es gibt keine „richtige“ Atmung, sondern immer nur eine passende und die kann bei jedem auch ein bisschen verschieden sein…hier geht es vor allem um die Entspannung und darum wird ein geöffneter Mund empfohlen…manche Menschen atmen ja hauptsächlich durch den Mund…

      …ich denke, man kann einatmen wie es einem gefällt, ich atme durch die Nase ein gewöhnlicherweise…und, da hat Lunarterminiert Recht, ich würde den Mund geschlossen halten, denn ich möchte nicht, dass er austrocknet, so, wie ich es normalerweise auch mache…

      …vor allem sollte man sich wohl fühlen, denn nur dann entspannt man wirklich, darum sind solche Anleitungen eben nur Anleitungen, man kann es variieren, wie man möchte…

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  2. Hat dies auf seelenfunkeln rebloggt und kommentierte:
    Da habe ich so lange drüber nachgedacht, wie man eine einfache Meditation beschreiben…und dann gestern bei Teggytiggs die Antwort gefunden 🙂 …und weil auch ich das Rad nicht neu erfinden muss, reblogge ich einfach mal mit dem Zusatz, dass der Mund auch geschlossen bleiben kann. Hauptsache die Zähne pressen nicht aufeinander und der Unterkiefer ist entspannt. Mich stört nämlich das Austrocknen der Mundschleimhaut…und ich finde, jeder darf es sich so angenehm wie nur möglich gestalten. Viel Freude ❤
    …und danke fürs rebloggen dürfen.

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    1. Liebe Andrea,

      ich scheitere beim Verlinken Deiner bzw. der von mir nominierten Seiten…kannst Du mir bitte einen Tipp geben, wie ich das machen kann?…sonst komme ich nicht weiter mit dem liebsten Award…

      …ich danke Dir schonmal, liebe Grüße
      TeggyTiggs

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      1. Ich versuch mal, das zu erklären: öffne am besten 2 Tabs, in dem einen hast Du deinen Beitrag im Bearbeitungsmodus (also Stift im Viereck angeklickt), im nächsten tab rufst Du Dir die Seiten auf, die Du verlinken willst (nur der Einfachhheit halber, man kann auch hin und her springen). Mit copy &paste kopierst Du z.B. die Seelenfunkeln-Seite, wechselst zu deinem Beitrag und gehst in die oberste Funktionszeile (da wp Du auch dick- oder kursivschreibung anklicken kannst) und klickst auf das Symbol, das einen diagonalen Strich mit 2 Klammern oben und unten einschließt (links vom Zitatzeichen). Dann erscheint ein Feld, in das Du die kopierte Adresse (www.seelenfunkeln.wordpress.com) einfügst und in das Feld darunter z.B. Seelenfunkeln schreiben kannst. Kannst auch jedes andere Wort dahinschreieben, wie z.B. „hier“ oder so. Dann bestätigst Du das ganze und in deinem Beitrag erscheint das gewählte Wort blau und darunter hinterlegt/verlinkt ist dann die gewünschte Seite. Geht auch noch anders, aber so ists am einfachsten. Ich hoffe, das hilfst Dir, sonst geh in mein Impressum und schreib mich gern per Mail an. Liebe Grüße
        Andrea

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      1. Guten Morgen.
        Ich hab´auch keine Rosenfotos und seit neuestem unterkringelt „man“ mir hier fast alles, was ich schreibe, bis es dann veröffentlicht wird… grummel….
        Doch spontan habe ich gestern Nacht ein paar Bücher von Osho bestellt. Eigentlich etwas viel für meine Finanzlage; doch da die Welt jden Tag wieder neu „morgen“ , spätestens „übermorgen“ bestimmt untergehen wird… 😉

        Liebe Grüße,
        Frank

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      2. …hey, super! …ich sortiere ja ständig aus, auch Bücher, und die von Osho „überleben“ immer…er erscheint mir klar und einfach und daher in der Lage, meine Verwirrungen zu glätten…

        …was bedeutet, dass „man“ Dir unterkringelt, was Du schreibst? …verstehe ich nicht…ich hoffe, es ist angenehm…

        liebe Grüße
        TeggyTiggs

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      3. 😉 Das Unterkringeln hat wohl etwas mit der Spracheinstellung und Autokorrektur zu tun. – Wahrscheinlich ist die „Korrektur“ Englisch und alles in „Deutsch“ ist dann „Fehler“. 😉

        Liebe Grüße,
        Frank

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      4. …danke, jetzt weiß ich wieder mehr, sicher kann man das irgendwie einstellen, bei mir ist nichts unterkringelt, obwohl die Drähte ja wissen, dass ich aus F schreibe…

        liebe Grüße

        …übrigens, sollte ich mal ein Buch von osho verschenken wollen, denke ich zuerst an Dich, noch aber ist es nicht soweit…

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