Das diesjährige Frühjahrsfasten fand nur während sechs Tage statt. Alles lief gut, doch mein Appetit auf etwas Essbares überfraute mich. Während zweieinhalb Tage hielt ich mich auch von jedem Monitor fern, kein Telefon, kein Handy usw. Völlig stromlos weilte ich inmitten des Waldes, wo es stürmte und regnete. Ich saß am offenem Feuer, lauschte dem Wind und den ersten Frühlingsgesängen der Vögel, meditierte und las viel. Was ich vorher befürchtet hatte, dass mir der Computer fehlen würde, trat nicht ein.  Ich fühlte mich innig mit mir und der Welt verbunden. Was für eine gute Erfahrung.