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Wenn du das tägliche Leben nicht zur Meditation nutzt, dann wird deine Meditation unweigerlich zu einer Art Weltflucht.

STOPP!

Fange mit folgender, ganz einfacher Methode an, mindestens sechs Mal am Tag. Es dauert nur eine halbe Minute, also drei Minuten am Tag. Es ist die kürzeste Meditation der Welt. Aber du musst es urplötzlich machen – das ist der Clou.

Wenn du auf der Straße gehst – plötzlich fällt`s dir ein: Stopp! Bringe dich völlig zum Stehen – keine Bewegung. Sei für eine halbe Minute nur gegenwärtig. Wie immer die Situation ist, halte total an und sei ganz da für das, was gerade passiert. Dann mache wieder weiter. Sechsmal am Tag. Du kannst es auch öfter machen, aber nicht weniger – es wird dich sehr stark öffnen. Es muss urplötzlich geschehen.

Wenn du einfach urplötzlich gegenwärtig wirst, ändert sich deine ganze Energie. Der Film, der gerade in deinem Hirn lief, reißt. Und es ist so plötzlich, dass das Hirn auf die Schnelle keinen neuen Gedanken finden kann. Dazu braucht es Zeit: Der Verstand ist dumm.
Wo auch immer du bist, du gibst dir, gibst deinem ganzen Wesen – im gleichen Moment, in dem es dir einfällt – einen Ruck und hältst an. Es wird dich nicht nur bewusst machen; bald wirst du fühlen, dass andere auf deine Energie aufmerksam geworden sind – dass etwas geschehen ist; etwas vom Unbekannten dringt in dich ein.

(aus „Das Orangene Buch – Die Osho Meditationen“ von Osho)