Vom Sinn und Wert von Faulheit und Verweigerung

…hier möchte ich einen Vortrag mit Euch teilen, über den Sinn von Faulheit, von Nichttun und darüber, welch eine Leistung es ist, seinlassen zu können:

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25 Kommentare zu „Vom Sinn und Wert von Faulheit und Verweigerung

  1. Faulheit wird so oft falsch definiert.
    Richtiges Faulsein, also wenn man sich bewusst dafür entscheidet, mal nicht der Leistungsgesellschaft hinterher zu hecheln, das ist wunderbar und ein gutes Mittel gegen Stress jeglicher Art, finde ich…

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    1. …das Faulsein hat heute so einen ungesund anrüchigen Charakter, leider…ich halte Faulsein für richtig gesund, es kann doch nicht der Sinn des Lebens sein, endlos zu arbeiten…und, wenn man keine Lust zu irgend etwas hat, gibt es einen Grund dafür, dem kann man ja nachgehen…

      …manchmal muss man sich natürlich überwinden und Dinge tun, die notwendig sind, auch wenn man sie nicht mag…

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      1. Da hast du absolut Recht. Faulsein ist verpönt in unserer Leistungsgesellschaft.
        Und doch beneiden viele die Menschen, die, wie meine Oma immer sagte, sich einfach nur die Sonne auf den Pelz brennen lassen und nichts tun.

        Ich glaube, es wäre schon ein guter Anfang, wenn man das „ich muss“ aus seinem Wortschatz streicht.

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      2. …verstehe ich gut, wenn jemand einen anderen beneidet, weil der nicht arbeiten muss beispielsweise…aber er sollte es ihm gönnen…

        ..muss ist ein doofes Wort, genauso wie schuld…

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      1. Ich musste faul sein und nichts tun lernen. Ich war 20 Stunden am Tag unter Strom, wenig geschlafen…Wir müßten es so machen wie die Galapagos Schildkröten. Die schlafen 16 Stunden am Tag und werden 150 Jahre und älter 🙂

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  2. Hallo.

    Das „gefällt mir“ steht diesmal nur für die Idee. Der Film ist lang, die Sprache…

    „Um einander zu verstehen brauchen die Menschen nur wenige Worte. Viele Worte brauchen sie nur, um sich nicht zu verstehen.“ 😉

    Liebe Grüße,

    Frank

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      1. … Ich hab´ ganz kurz reingehört. Schon die Ansagerin war mir von der Stimme her unangenehm und dann dieser Längle…Neeeee…. 😉

        Schon das Lesen langer Texte ist für mich oft anstrengend, selbst, wenn mich der Inhalt interessiert und zuhören?

        Das habe ich beruflich so viel getan und da war es wichtig aktiv zuzuhören.

        Mir wird jetzt schon mein eigener innerer Dialog oft zu viel und sehr oft ist es für mich unnützes Denken, das ich besser abschalte.

        Tja und Gespräche… Es geht so selten nur um das Gesagte, sondern darum, daß eine „leise Melodie“, mitschwingt, die gehört und angenommen wird… Ist das nicht der Fall…

        Wir sind darauf konditioniert auf „Begrifflichkeiten“ zu achten; doch was sind schon „Begrifflichkeiten“ ?…

        Liebe Grüße,

        Frank

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      2. …weißt Du, solche Vorträge muss sich niemand anhören, ist alles nicht wichtig, sie dienen letztlich auch nur der Unterhaltung (wieder so ein feines deutsches Wort…unter-haltung), der Ablenkung von sich selber…ich versuche seit längerem, meinen inneren Dialog abzustellen…und es gelingt nur selten…dieses Geplapper im Kopf ist auch zu 99% sinnlos…

        …aber, was wenn wir nicht mehr denken, uns nicht mehr unterhalten und keine Vorträge mehr hören, keine Bücher mehr lesen usw…löst sich dann unsere irdische Existenz auf?

        liebe Grüße

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      3. … Grins.

        Mein innerer Dialog muß mir gefallen und daran arbeite ich; denn nur dann ist er für mich hilfreich.

        Und Bücher? Vorträge? Gespräche? Auch da gibt es das, was mir gut tut und womit ich einverstanden bin.

        Und weshalb sollte ich mit etwas abgeben, was keine Freude eröffnet?

        Und das Erleben ohne Sprache, sogar ohne inneren Dialog, das gibt es; ich habe es schon oft erlebt und es ist immer eine Art Wunder für mich.
        Und in besonderen Momenten erlebe ich es mit Menschen gemeinsam.

        Eigentlich lebe ich nur dafür.

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      4. …wer spricht denn da in Deinem Kopf, wenn Du darüber entscheiden kannst, ob es Dir gut tut oder nicht? (…geht mir ja auch nicht anders, manchmal finden ganze Unterhaltungen in mir statt mit verschiedenen Positionen…) Woher kommen die ganzen Gedanken, wenn nicht ich das bin, die da denkt? …und wer bin ich überhaupt, wenn ich mit mir selber streiten kann?

        …ich kenne es auch, das gemeinsame Schweigen, doch kenne ich auch das Missverständnis, das sich daraus ergibt, wenn jeder auf seine Weise schweigt und nur meint, der andere schweigt im selben Sinne…da finde ich Sprache schon hilfreich…

        …sehr kompliziert so früh am morgen, ich fahre gleich in die Sonne. Hab`einen schönen Tag und ein schönes Wochenende!

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