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Es ist bekannt, dass Wölfe ein ausgeprägtes Sozialverhalten haben. Doch worauf begründet sich ihr Zusammenhalt? Er begründet sich darauf, dass sie gemeinsam jagen, gemeinsam jagen müssen, um in schweren Zeiten überleben zu können. Aus dieser Notwendigkeit folgt, dass sie sich umeinander kümmern, miteinander kommunizieren und, jedem Wolf wird als Mitglied der Gruppe sein Platz zugewiesen und die Sicherheit seiner Ernährung. Der stärkere Wolf wird seine Beute teilen auch dann, wenn er diese allein erlegt hat, denn er weiß, er benötigt die anderen in schwereren Zeiten für das eigene Überleben.

Anders sieht es bei Hunden aus, die einzeln bei ihren „Besitzern“ leben. Diese stehen in Konkurrenz miteinander und teilen ihr Fressen nicht. Kann es sein, dass die Vereinzelung der Menschen diese sich wie Hunde verhalten lässt?

In einer Gesellschaft, in der jeder unabhängig vom anderen seinem Nahrungserwerb nachgeht, ist ein Teilen nicht mehr nötig. So wacht bei den Menschen ein von der gesellschaftlichen Ordnung geregelter Egoismus darüber, dass einer dem anderen nichts abgibt und die Arroganz der Habenden hält diese Ordnung aufrecht. Sie leben in dem festen Glauben, sie sind besser als die, die weniger haben als sie selbst und aus diesem Grund brauchen sie nicht teilzuhaben an der Situation der in ihren Augen weniger besseren.

Professor Jack D. Forbes schreibt in seinem Buch „Columbus and the other Cannibals“ folgendes: „Eine der wichtigsten Eigenschaften der Charakterisierung der wirklich bösen und extremen Form von Wetiko ist Arroganz. (Wetiko ist der von den Cree-Indiandern schon vor Jahrhunderten geprägte Ausdruck für eine Person, deren Geist vom Teufel befallen ist und die andere terrorisiert. Den Cree war bekannt, dass es sich um eine ansteckende Geisteskrankheit handelt.) In ihrer ausgewachsenen Form sind die von Wetiko befallenen arrogant und von ihrer selbst behaupteten, eigenen Bedeutung regelrecht aufgeblasen. Als Instrumente des Bösen sind von Wetiko Befallene arrogant, ignorant und selbstgerecht davon überzeugt, dass sie allein im Besitz der Wahrheit sind und für das höchste Gut arbeiten. Es ist so, als wären sie nicht in der Lage zu erkennen, dass das, was sie tun, böse ist, als seien sie nicht in der Lage, zu bemerken, dass ihre Handlungen alles andere als gut sind.“ Forbes kommt zu dem Schluss: “Wie dem auch sei, die Wetiko-Krankheit, die Krankheit der Ausbeutung, wurde als ansteckende Krankheit in den letzten mehreren tausend Jahren verbreitet. Und als ansteckende Krankheit, gegenüber der die meisten Impfstoffe wirkungslos sind, wird es mit der Zeit schlimmer statt besser. Mehr und mehr Menschen stecken sich an, an immer mehr Orten, und sie sind zu wahren Lehrern der Jugend geworden. Die Wetiko-Kultur wird ihr sowohl zu Hause als auch in der Schule beigebracht, wo Menschen Diplome und Auszeichnungen für die Art und Weise verliehen werden, in der die Wetiko-Welt funktioniert, und somit werden sie akkreditiert und ermächtigt, ihr korruptes Verhalten immer umfassender zu verbreiten.“
(Quelle: http://realitysandwich.com/75652/greatest_epidemic/. Ich entnahm dieses Zitat dem Buch „Der verratene Himmel“ von Dieter Broers.)