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Droben hängt der Albatros
bewegungslos in der Luft.
Und tief unter den rollenden Wellen
in Labyrinthen aus Korallenhöhlen
weht ein Echo aus einer fernen Zeit
über den Sand.
Und alles ist grün und submarin.

Und niemand rief uns in das Land
und niemand kennt die Wo’s und Warum’s.
Etwas starrt
und beginnt dem Licht entgegenzuklettern.

Fremde gehen auf der Straße vorbei.
Wie zufällig treffen sich zwei getrennte, flüchtige Blicke.
Und ich bin du und was ich sehe, bin ich.
Ich nehme Dich bei der Hand
und führe Dich durch das Land.
Hilf mir zu verstehen.
So gut ich kann.

Niemand rief uns in das Land
Und niemand zwingt uns, den Blick zu senken.
Keiner spricht und keiner versucht es,
keiner fliegt um die Sonne….

Wolkenlos fällst du an jedem Tag
in meine erwachenden Augen,
lädst mich ein, spornst mich an
mich zu erheben.
Und durch das Fenster in der Wand
strömen auf den Flügeln des Sonnenlichts
Millionen leuchtender Botschafter des Morgens herein.

Niemand singt mir Schlaflieder.
Und niemand bringt mich dazu, meine Augen zu schließen.
Deshalb öffne ich die Fenster weit
und rufe zu dir über den Himmel….