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Fasten ist ein fester Bestandteil aller großen Weltreligionen. Seit Tausenden von Jahren vertrauen Mystiker aller spirituellen Traditionen auf das Fasten zur Reinigung von Körper und Seele, um das Augenmerk von den profanen Bedürfnissen des Körpers abzuziehen und sich auf die Gnade der Erleuchtung vorzubereiten. Mahatma Gandhi glaubte an das Fasten als hochwirksames Mittel zur Erlangung spiritueller Erkenntnis und positiver Veränderungen. Man muss sich in Erinnerung rufen, dass der Verzicht auf Nahrung nicht nur spirituelle, sondern auch geistige und physische Vorteile hat.
Auch Plato und Sokrates fasteten regelmäßig, um ihre geistige und körperliche Leistungsfähigkeit aufzubauen. Die medizinische Literatur aus dem alten China, Ägypten, Griechenland und Rom ist sich bezüglich der Heilwirkungen des Fastens einig. Befürworter des Fastens berichten heute, dass ein kontrollierter Nahrungsentzug über einen gewissen Zeitraum bei der Behandlung von zahlreichen Leiden – unter anderem Allergien, Arthritis, Asthma, Herzproblemen, Verdauungsstörungen, Schlaflosigkeit, Migräne, Nebenhöhlenproblemen, Hautausschlägen, Magengeschwüren, Schilddrüsenproblemen, Tumoren und Augenerkrankungen wie Katarakten und Glaukomen – wirksam ist. Zudem haben Wissenschaftler im letzten Jahrhundert ganz konkret eine Wechselbeziehung zwischen einer geringen Nahrungsaufnahme und einer hohen Lebenserwartung hergestellt…
…Fasten heißt nicht hungern. Es ist der Verzicht auf Essen (nicht aber auf Flüssigkeit!), damit der Körper die Gelegenheit bekommt, sich der angesammelten Giftstoffe zu entledigen. Nach einer wirksamen, reinigenden Fastenkur ist der Stoffwechsel wieder in Ordnung. Die Menschen fühlen sich dann ernergiegeladen, geistig konzentriert und voller Leben.
(aus dem Buch „Innere Reinigung“ von Karyn Calabrese)