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Der gestrige zweite Fastentag war sehr leicht. Eine körperliche Schwäche nach dem Aufstehen verschwand nach dem Einlauf. Ich fühlte mich den ganzen Tag sehr leicht und unbeschwert. Hätte diese Energie eine Farbe gehabt, würde ich ihr ein helles Gelb geben.

Ein Vorteil des Fastens ist der Zeitgewinn, den man hat. Neben dem Essen fallen Einkaufen, Essenszubereitung, Abwaschen usw. weg und die Strukturierung des Tages, die eine geregelte Nahrungsaufnahme mit sich bringt. Gestern hatte ich dann auch das Gefühl, der Tag verginge gar nicht, ich hatte einen so enormen Zeitüberfluss, dass ich einen Moment lang nicht wusste, wie ich ihn füllen könne…und das passiert mir sehr selten. Gleichzeitig merkte ich, wie sich mein Interesse langsam erweiterte, es ist so, als würde sich der Blickwinkel weiten, mehr Möglichkeiten werden wahrgenommen und noch mehr dahinterliegende erahnt. Insgesamt hatte ich noch nie beim Fasten einen so leichten zweiten Tag gehabt. Erst gegen Abend bekam ich kalte Hände und Füße, was mich dann auch mit der Wärmflasche ins Bett zum Lesen gehen ließ.

Geschlafen habe ich nur wenig, was völlig normal ist. Ich fühle mich heute schon um einiges besser und energiereicher als noch vor zwei, drei Tagen. Bin gespannt, wie es so weitergeht…