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Seit einigen Jahren faste ich ein oder zwei Mal im Jahr. Dies fällt jedes Jahr leichter, es fällt jedoch jedes Mal auch unterschiedlich aus. Ich brach das Fasten schon nach dem zweiten Tag ab, weil es mir nicht gut ging damit.
Fasten sollte ohne große Probleme Spaß machen und gut tun. Ich würde es nicht erzwingen wollen. Normalerweise gelingt das Fasten leicht. Mit fünf Fastentagen bin ich zufrieden. Geht es mir gut und passt es mit meinen sonstigen Vorhaben zusammen, dehne ich es aus bis auf sieben Tage.

Heute ist mein Vorbereitungstag, das heißt, der Tag, der vor dem eigentlichen Fastenbeginn liegt. Wir haben den ersten Tag nach Vollmond. Der abnehmende Mond soll das Fasten, also die Ausscheidungen und das Entgiften des Körpers, begünstigen. Ich wähle daher stets diese Periode zum Fasten. An diesem Tag esse ich nur noch wenig Obst, vielleicht etwas Gemüse. Alle Arbeiten werden eingestellt, ich kehre bei mir selber ein und in die Ruhe. Es beginnt eine Zeit, die nur für mich genutzt wird. Das heißt, ich werde allen meinen Übungen nachgehen, meditieren, lesen, Klavier spielen und viel schlafen.

Das Fasten beeinflusst neben dem Körper die Seele. Spätestens am dritten Tag werde ich wacher und aufmerksamer. Ich bekomme einen Energieschub, eine eventuell aufkommende Depression ist wie weggeblasen. Anschließend fühle ich mich jünger, glücklicher und offener für neue Unternehmungen.

Ich habe mich beim ersten Fasten von dem Buch „Wie neugeboren durch Fasten“ von Dr. med Hellmut Lützner anleiten lassen. Es ist für gesunde Menschen als Anleitung völlig ausreichend. An die Nahrungsempfehlungen und Rezepte halte ich mich nicht und auch sonst verfahre ich eher nach Lust und Laune. Ich brauche das Buch eher als Sicherheitsanker und hole es heute noch jedes Mal hervor, damit ich hineinschauen kann, falls ein Problem auftauchen sollte.

Leider fand ich kein Video im Netz, das mich wirklich überzeugt hat zum Thema Fasten. Dass mag daran liegen, dass jeder aus unterschiedlichen Gründen fastet und die Erfahrungen sehr unterschiedlich ausfallen. Folgendes  fand ich interessant, weil er den Effekt auf Körper, Geist und Seele sehr ausführlich anspricht: