Jeder Baum ist ein lebendiger Gedanke Gottes

„Glücklich der Mensch, der Bäume liebt, besonders die großen, freien, die wild wachsen an der Stelle, wo die unendliche Kraft sie gepflanzt hat, und die unabhängig geblieben sind von der Fürsorge der Menschen. Denn alles Unkultivierte, Natürliche, ist näher dem Allbewusstsein als das durch Menschenwillen sklavisch gezähmte, verkünstelte, gezüchtete! Die freigeborenen Dinge atmen reiner den Geistesrhythmus des Unendlichen, daher strahlt ein Berauschendes, eine unbeschreibliche freie Freude auf uns über inmitten des Wildnatürlichen im Wald, auf Bergen, überall, wo keine Spuren menschlicher Arbeit sich finden.

Wir atmen eine Emanation, die von Bäumen, Felsen, Vögeln – von jeder Form des Unendlichen – unaufhörlich ausströmt! Es heilt und erneuert! Eine physische Kraft, die aus der Allbelebtheit fließt. Weder in Städten noch in kultivierten Gärten ist sie zu finden. Glücklich, wer eine lebendig starke und ernste Liebe zu den wilden Bäumen und Vögeln und Tieren fasst, wer sie als gleichgeboren mit sich selbst empfindet und weiß, dass auch sie ihm Wertvolles zum Tausche schenken für seine Liebe. Alles Lebendige reagiert auf Sympathie und Antipathie. Wir repräsentieren einen Teil des unendlichen Bewusstseins, die Bäume einen anderen Teil. Liebe aber ist ein unsichtbares Element, das „lebendige“ Wasser der Welt, und strömt in großen Wellenzügen von Teil zu Teil in jenem geistigen, der uns alle unsichtbar umgibt.

Der Baum ist ein lebendiger Gedanke Gottes…“

(zitiert aus dem Buch „Unfug des Lebens und des Sterbens von Prentice Mulford)

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Ich bin Teggy Tiggs

Manchmal scheint mir, jeder Gedanke wurde schon gedacht, jeder Satz schon einmal gesagt und jedes Wort ist nichts wie eine Wiederholung. Warum also noch einmal einen Blog?

Alles was gewesen ist, liegt hinter mir und bleibt auch dort. Ich werde meinen alten Blog „QuerVerbindung“ sich im Datenhimmel auflösen lassen. Nur gelegentliche Erinnerungen werden mich dorthin zurück führen. Bei den schönen Erlebnissen verweile ich gern. Sie liegen wie blühende Oasen in der weiten Steppe des Belanglosen. In diesen Oasen lässt es sich auftanken und Kraft schöpfen, Zuversicht finden, Ferien machen.

Bei diesen Ausflügen wird mir bewusst, dass die Zeit fortschreitet, sich die Umstände, meine Mitmenschen und ich mich selber verändere. Das ist genau das, was ich erwarte. Die Veränderung scheint mir das einzig dauerhaft Interessante. Alles bereits Gelebte verliert irgendwann seinen Reiz. Alles soll also in Wandlung bleiben, einschließlich meiner Person, denn ich bin noch nicht „fertig“, hoffe ich wenigstens.

Auf der Suche nach mir selbst, muss ich mich verändern. Leichter lässt sich etwas verändern, wenn man nicht einen großen Berg an Erinnerungen hinter sich herziehen muss. Im Vergessen liegt die Chance, sich völlig auf das Neue einlassen zu können. Dies hier ist also ein Neuanfang…und mal schaun, was sich daraus entwickeln wird…