Einen Teelichtofen fürs Gewächshaus…

…habe ich gebaut…und…es funktioniert:

Der kleine Raum von etwa sechs m2 wird spürbar wärmer. Nachteil ist, dass die Teelichter nach vier Stunden ausgehen und der Ofen wieder bestückt werden müsste, was gerade nachts notwendig wäre, da die Temperaturen dann am stärksten absinken. Doch auch so ist er eine große Hilfe und wie du sehen kannst, keimen die ersten Tomaten. Die Kosten, einen solchen Ofen zu bauen, sind minimal, einige Schrauben und Muttern, Unterlegscheiben, zwei unterschiedlich große Tonblumentöpfe und einen Untersetzer. So ein Ofen kann jedoch auch in einem Wohnmobil hilfreich sein oder in anderen kleinen Räumen.

Hier für alle Interessierten die Bauanleitung dazu.:

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Frühjahrsputz und Minimalismus

Es stürmt und immer wieder treibt der Sturm Regen über das Land. Es ist angebracht, innen zu verweilen. Das ist gut, denn so kümmere ich mich um längst Notwendiges. Um mich zu inspirieren und mir Mut zu machen, schaue ich mir Videos zum Thema Minimalismus an. Derer gibt es unendlich viele auf YouTube. 

Vieles finde ich für mich übertrieben. Es scheint oft das Ziel zu sein, in einer kargen und kalten Umgebung zu leben. Das ist weniger meins. Doch ich verstehe, dass die Beschränkung auf notwendige Dinge den Alltag erleichtert, die Aufmerksamkeit fokussiert und Zeit schenkt. 

Da ich seit Jahren immer wieder ausmiste, lebe ich sowieso seit langem minimalistisch, jedenfalls in meinem Rahmen. So besitze ich neben den Gummistiefeln für den Garten insgesamt fünf Paar Schuhe für Sommer und Winter. Mit den übrigen Sachen ist es ähnlich. Und doch schleichen sich immer wieder Dinge ein, die ich nicht wirklich mag oder die im Grunde überflüssig sind. Außerdem bleibt oft eine Tätigkeit liegen, weil ich sie nicht gern verrichte. Und das gehört für mich auch dazu, alles Unerledigte aus der Welt zu schaffen, damit sich die Aufmerksamkeit nicht mit Ärger darüber anreichert. Dazu kommt, dass ich mich scheue, mich zu entscheiden. Soll ich die Hose, die seit Jahren im Schrank darauf wartet, dass von den beiden, die ich ständig benutze, eine kaputt geht, um verwendet zu werden, behalten oder nicht? Oder werde ich doch noch mal dünner, so dass ich in meine alten Jeans passe? 

Außerdem ändert sich mein Alter und damit meine Lebenssituation. Große Parties werde ich nicht mehr feiern, mehr als zwei Freunde nicht zum Essen einladen. Wozu also zwölf Teller und sieben Kochtöpfe? Meine Ernährung besteht vorwiegend aus frischen Pflanzen, die zu Salat verarbeitet werden und Gemüse, das gedünstet oder aus dem eine Suppe gekocht wird. Dazu braucht es wenig Küchengerät.

Ich beschließe, mich von überflüssigen Stühlen zu trennen, und richte eine Kiste ein, in die nicht mehr gebrauchtes Geschirr und Besteck kommt. Ein Ikea-Regal wird verschenkt, ein Bettgestell ebenso. Eine alte Hose, die ich eigentlich noch nie mochte, kommt in den Müll, aus löcherigen T-Shirts werden Putzlappen.  Meine Sammelleidenschaft, was leere Schraubgläser betrifft, hat dazu geführt, dass sie im Schuppen vor sich hin verstauben. Niemals werde ich derart viele Gläser brauchen. Also weg damit. Für meine Freundin packe ich ein Bücherpaket. Alle Schubfächer werden aufgeräumt, der alte Kuli, der nicht gut schreibt, endlich entsorgt, auch die zwei Taschenlampen, die nur nach Lust und Laune funktionieren, eine rote Stirnlampe, die ich einmal geschenkt bekam, kommt in die Kiste zum Geschirr, denn sie ist nicht kaputt, auch das kleine hübsche Schälchen, das nie wirklich Verwendung fand…und so weiter. Alle Dinge, die in Ordnung sind, werden am Müllplatz ausgesetzt, wo sie nach Erfahrung, nicht lange darauf warten müssen, adoptiert zu werden.

Dieses Bedürfnis nach großer Ordnung überfiel mich, nach dem ich das eine Zimmer renoviert hatte. Einmal ausgeräumt, fand ich es sehr erholsam, es leer zu sehen und richtete es mir zum Meditieren ein, das heißt, es bleibt fast leer. Nun durchforste ich meine Umgebung Stück für Stück und reinige mich von Ballast. Und zunehmend macht es Spaß, während ich mich gleichzeitig leichter fühle. An alten Dingen hängen oft alte Gedanken und mit den Dingen verschwinden auch diese Gedanken. 

Es warten jedoch Dinge auf mich, vor denen ich mich scheue, sie zu tun und das sind die Papiere,  alte Fotos, der Computer mit allem was darauf ist und meine alten Arbeiten, die sich im Laufe des Lebens angesammelt und bis heute überdauert haben. Doch wer sollte es tun, wenn nicht ich? Es muss nicht von heut auf morgen getan sein, ich darf mir Zeit lassen, mich langsam zu lösen.

Und darum geht es, mich zu lösen von der Vergangenheit, von der materiellen Welt und von all dem unwichtigen Kram, der mich einst interessierte und überflüssig geworden ist. 

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Wie ich mich wieder verjünge…

…eine Freundin schlug vor, zusammen Yogaübungen zu machen und da ich schon seit längerer Zeit keine Übungen mehr mache, fand ich dieses Idee gut. Also bereitete ich dafür einen Platz im Freien vor und einen drinnen, falls das Wetter schlecht sein würde. Dann sagte die Freundin ab, sie wolle momentan doch keine Übungen machen, aus diesen und jenen Gründen. Ich aber hatte schon begonnen, mich mit den alten Übungen wieder vertraut zu machen und war ganz erstaunt über ihre Wirkung. Gleich beim ersten Mal fühlte ich mich energetisch aufgeladen und konnte im Anschluss viele Stunden arbeiten, fast wie früher in jüngeren Jahren.

Seitdem mache ich wieder Hui Chun Gong und anschließend die „Fünf Tibeter“. Vormittags nimmt es nicht mehr als 20 Minuten in Anspruch – momentan, denn ich bin noch nicht bei den 21 Wiederholungen der tibetischen Übungen angelangt, zu denen geraten wird und auch die Hui Chun Gong Übungen mache ich noch nicht alle – und der Zuwachs an Energie gleicht diese Zeit mehr als aus. Hier verlinke ich dir die fünf Übungen der Tibeter, falls du sie dir anschauen möchtest:

Die Hui Chung Gong Übungen mache ich nach dem Buch von Monnica Hackl:

https://www.praxis-monnica-hackl.de/index.php/hui-chun-gong

Die DVD, welche dazu gekauft werden kann, ist nicht empfehlenswert.

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Wenn alle lichtvollen, positiven Menschen…

…gemeinsam eine bessere Welt visualisieren und dafür beten würden, hätte das eine sofortige Auswirkung auf unsere Realität. Das Böse könnte zerstört werden und wir könnten visualisieren, dass die Elite für ihre Verbrechen an der Menschheit ihre gerechte Strafe erhält! Diese können ihre Ziele ohne unsere geistige Zustimmung nicht realisieren, deshalb programmieren sie uns durch Massenmedien und durch elektrische Signale! Wir müssen uns dagegen wehren und einerseits auf positive Dinge wie andererseits den Machtverfall der Elite konzentrieren, denn gegen unsere kollektiven Geisteskräfte haben sie keine Chance! Deshalb rate ich Ihnen sich mit Konzentrationsübungen und Meditation zu beschäftigen und sich mit der Natur zu verbinden. Neben unseren Gedanken haben vor allem unsere Emotionen und das menschliche Herz eine unglaublich starke Kraft, das wurde bereits von der Wissenschaft bestätigt. Diese gebündelte Kraft steht uns jeden Tag zur Verfügung und wir können uns damit eine positive Zukunft visualisieren!

(aus „Mein Vater war ein MiB“, Band drei, Jason Mason, Amadeus Verlag)

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Warum faste ich?

Heute nun ist der sechste Tag, an dem ich keine feste Nahrung zu mir nehme. Und gestern fragte mich Gerda, weshalb ich mich entgifte, wo ich doch gesund lebe. Eine gute Frage, über die ich im Nachhinein nachgedacht habe. 

Es gibt wie meistens mehrere Antworten. Am ehesten reizt mich der veränderte Zustand von Körper und Geist und die Erprobung von Wille und Disziplin. Denn während das Hungergefühl schnell verschwindet, so tritt das Bedürfnis, sich am Essen zu erfreuen, in den Vordergrund. Während des Fastens sehe überall Menschen, die leckere Gerichte essen. Es ist nicht so, dass das Essen aus dem Fokus der Aufmerksamkeit verschwindet, nein, genau das Gegenteil. So ist es eine tägliche Herausforderung, dem zu widerstehen. Jeder Tag kommt wie eine Hürde daher, die es zu nehmen gilt. Und jeder Tag ist ein Beispiel von Selbstbeherrschung.

Einen wirklichen Gewinn sehe ich in der vermehrten Energie, die sich nach den ersten zwei Tagen einstellt. Die Stimmung hellt sich auf, Lebensmut und Lebensfreude nehmen zu. Der Geist wird klarer, die Sicht verbessert sich und insgesamt fühle ich mich leichter bei allem Tun. Neue Ideen treten wie von selbst zu tage. Mit Begeisterung räume ich auf, entmiste, mache sauber, so dass der inneren Klarheit die äußere folgt.

Auch vermehrt sich die zur Verfügung stehende Zeit. Der Tag wird wieder ein Ganzes, nicht mehr in Sequenzen eingeteilt, von Mahlzeiten unterbrochen.

Und zum Entgiften ist zu sagen, dass mein Körper wohl vergiftet sein muss, was mir die Ergebnisse des Ölziehens zeigen. Mit dem Ölziehen begann ich, um Gifte aus dem Körper zu schwemmen. Dass dies gut funktioniert sah ich, als meine Haare nach und nach wieder ihre Farbe annahmen. Eine Wirkung, die nicht beabsichtigt und nicht vorauszusehen war. Es werden sich also schädliche Stoffe in mir befinden, die langsam ausgelagert werden. Und das kann nur gut sein.

Was das Abnehmen betrifft, so ist dies mir nicht wichtig, erstens bin ich nicht zu dick, zweitens spüre ich kaum eine körperliche Veränderung. Vielleicht hängt es mit dem Alter zusammen, dass der Körper weniger darauf reagiert? Ich kann es nicht sagen, bei jedem wird es sich anders verhalten, ich scheine jedenfalls kaum an Gewicht zu verlieren.

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