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Wissenschaftler zeigen, dass die Realität nicht existent ist, wenn sie niemand wahrnimmt…

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„Liebe Freunde,

es gibt sicherlich zahlreiche Möglichkeiten unsere Zukunft zu gestalten…Zu der am häufigsten praktizierten Variante zählt eine passive Haltung gegenüber der äußeren Realität; hierzu gehören all diejenigen Menschen, die ihre Wünsche entweder nicht eindeutig definieren, oder nicht an ihre Manifestationskraft glauben. Was diesen Menschen meistens nicht bewusst ist, dass sie hierdurch zu einer eher destruktiven Realitätsgestaltung beitragen. Naturgemäß erschaffen unsere Gedanken unsere Realität. Infolge dieses Schöpfungsgesetzes tragen wir durch Gedanken der Unzufriedenheit nicht unbedingt zu einer erfreulicheren Welt bei.

Wir können diese Welt des Leidens nur zum Besseren wenden, wenn wir aufhören, die alten Muster zu wiederholen. Nur indem wir beginnen, uns von diesen Mustern zu befreien und unsere Wünsche aus dem Herzen definieren, auch wenn sie unserem Verstand unvernünftig erscheinen, kann etwas Neues entstehen

Neue Forschungsergebnisse australischer Wissenschaftler1 zeigen uns, dass die Realität – wie wir sie zu kennen glauben – nicht existent ist, wenn sie niemand wahrnimmt. Der Beobachtungsprozess lässt die Realität nach den (meistens unbewussten) Erwartungen erst entstehen. Aus den neusten Erkenntnissen der Quantenphysik wissen wir nun genau, dass es keine von unserer Beobachtung unabhängige Welt gibt. Unsere Realität manifestiert sich erst durch unsere Konditionierungen, Ansichten, Beobachtungen und Messungen.  Ob bewusst oder unbewusst, gestaltet jeder Einzelne von uns mit seiner Haltung (Einstellungen, Erwartungen und Gefühlen) seine, unsere Welt2. Meistens geschieht das in völliger Unbewusstheit und wird nicht vom Verstand beeinflusst, sondern von Emotionen, die uns steuern, ohne dass wir ihrer gewahr sind. Wir sollten uns also immer wieder fragen, wo diese Stimmungen her rühren, uns aufmerksam beobachten, in welcher Weise unser Körper und unsere empfindsamen emotionalen Antennen auf die Dinge reagieren, die auf uns einwirken…..

Ich bin auf dieses Thema in meinem neuen Buch “Das Ego im Dienste des Herzens“ in dem Kapitel „Das Hohelied der Liebe“ eingegangen. Hier ein Auszug aus dem Absatz, den ich mit „Freude“ überschrieben habe: „Liebe ist ein großes Wort“. Welche Wirklichkeit steht dahinter? Zunächst einmal ist der Schlüssel zu einem „Neuen Eden“ für mich die Freude. Freude, die weit mehr bedeutet als Spaß und Unterhaltung. Sie kommt aus dem Innersten, aus der göttlichen Quelle in jedem von uns. Schon von daher ist das „Neue Eden“ nicht festzumachen an äußeren Bedingungen. Es geht hier nicht um ein gerechtes Wirtschaftssystem, einen gut funktionierenden Sozialstaat, nicht einmal um den Weltfrieden. Jeder von uns ist nicht nur Teil des Ganzen, sondern das Ganze, der Kosmos selbst.

Das, was alles wahrnimmt, erschafft, akzeptiert und sich entwickeln lässt, ist unsere Natur, unser wahres Wesen. Das ist rational nicht zu verstehen… Doch die Freude…liegt tiefer. Sie ist unbedingt. Manch einer erlebt sie in einer Meditation, ein anderer bei einer Wanderung durch die Natur, beim Musizieren oder Malen… Wäre die Freude kontrollierbar, was für eine Freude wäre das? Und das gilt ebenso für die Liebe. Statt zu versuchen, hier Freude und Liebe weiter zu beschreiben, möchte ich im Folgenden drei klassische Texte anbieten, welche die Liebe darstellen. Der erste ist vom Apostel Paulus in seinem Brief an die christliche Gemeinde in Korinth. Der zweite ist von dem persichen Dichter Dschalāl ad-Dīn Muhammad ar-Rūm (1207-1273), einem der bedeutendsten Meister der Sufi Tradition. Und der dritte ist von dem Dichter Khalil Gibran (1883-1931). Wir können diese Worte wieder und wieder lesen und dabei immer wieder neue Erkenntnisse gewinnen…

Das „Hohelied der Liebe“ von Paulus

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, so dass ich Berge versetzen könnte und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen, und hätte die Liebe nicht, so wäre mir es nichts nütze.

Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird. Denn unser Wissen ist Stückwerk, und unser prophetisches Reden ist Stückwerk.

Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören. Als ich ein Kind war redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war. Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin. Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die Größte unter ihnen.“

Liebe Freunde, nur wenn es uns gelingt, das Schauspiel der Wirklichkeit zu durchschauen und uns immer wieder daran zu erinnern, dass das, was uns geschieht, das Ergebnis der von uns selbst größtenteils unbewusst angelegten oder zugelassenen Abläufe ist, können wir ein neues Drehbuch für unseren Lebensfilm formulieren und Realität werden lassen. Dabei ist es das Wichtigste, uns für unseren Mut zu loben an diesem großartigen Experiment teilzunehmen und die Gestaltungsmöglichkeiten, die damit verbunden sind aus ganzem Herzen willkommen zu heißen. Die Welt, in der wir uns bewegen, bietet uns die besten Chancen, uns selbst in all unseren Facetten wahrzunehmen – zu erkennen, was unsere Seele ist und wonach unser Herz sich sehnt, und wo unser Ego beiden eher im Wege steht als ihnen zu dienen.

Me Agape,
Euer
Dieter Broers“

(Quelle: http://dieter-broers.de/liebe-freude-und-wirklichkeit/?utm_source=getresponse&utm_medium=email&utm_campaign=de_dieter_broers&utm_content=Liebe%2C+Freude+und+Wirklichkeit – leicht gekürzt von mir)

Dezember

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Das Wetter hält sich an meine Vorstellungen vom Monat Dezember. In der Nacht zum 1. Dezember sinken die Temperaturen auf mindestens minus fünf Grad, selbst im Gewächshaus liegt Eis auf dem Gießwasser in den Eimern. Schon am Nachmittag des Vortages war der Temperaturabfall zu ahnen, bestechend klarer Himmel und völlige Windstille. Es roch nach Reif.

Am nächsten Morgen dann war er sichtbar, die gesamte Natur, das ganze Tal, jeder Halm und jedes Blatt war weißglitzernd umrandet. Mit Mütze, Schal und Handschuhen stürmte ich auf die Wiese, um an der Pracht vollständig teilzuhaben. Unter bestechend blauem Himmel schritt ich in der Sonne dahin, sammelte nebenher ein bisschen Holz und tauchte meine Blicke in die bereiften Schattenflächen hinter den Büschen. Ich labte meine Augen an der Welt…Castaneda wäre stolz auf mich gewesen.

Etwas später dann sitze ich als Zeuge unter dem großen Eichenbaum zwischen Fluss und Wiese und beobachte den tauenden Reif. Blinkende Tropfen fallen unregelmäßig von Bäumen, während der Fluss wie gewohnt gluckert und ein Vöglein singt. Ich fühle mich vollendet eins mit dem Sein.

Hier gehörte ein Foto hin vom herrlich weihnachtlichem Reif, leider versagte mein Fotoapparat. Daher als Ersatz eines mit winterlichem Blick auf die Pyrenäen…Ausblick auf baldige Wetterverhältnisse…

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Das ist mal ein vernünftiger Rat:

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Umweltbundesamt (UBA) appelliert an die Deutschen, an Weihnachten auf Sachgeschenke zu verzichten. In einem „Verbraucherratgeber“, aus dem die Zeitungen der Funke-Mediengruppe zitiert, schreibt die Behörde: „Besonders umweltfreundlich ist auch, statt `Zeug` einfach einmal `Zeit` zu verschenken.“ Statt Teenagern einen zweiten oder dritten Tablet-PC zu schenken, rät das Umweltbundesamt zu einem „gemeinsamen Erlebnis“, etwa zu einem Kino- oder Theaterbesuch oder zu einer Einladung zum gemeinsamen Kochen.

Auch bei Verpackungen und Geschenkpapier empfiehlt die Dessauer Bundesbehörde weniger Konsum: „Nutzen Sie am besten bereits einmal gebrauchtes Geschenkpapier oder Geschenkkartons und -tüten. Schauen Sie sich einfach zu Hause um, was von den vergangenen Weihnachtsfesten an Verpackungen und Deko übrig geblieben ist und bewahren Sie genutzte Verpackungen auch für das nächste Jahr auf.“ Die Behörde rät zudem zu weniger Weihnachtsbeleuchtung in Fenstern und Gärten. Hier könne es zu Irritationen bei bestimmten Tieren führen, und auch für manche Menschen sei der „Verlust der Nacht“ zunehmend ein Problem. Die Folge: „Sie leiden unter Schlafstörungen.“ Wer nicht auf eine Beleuchtung verzichten wolle, soll laut UBA Lichterketten mit LED-Lämpchen verwenden. „Diese verbrauchen weniger Strom, halten deutlich länger und leuchten mittlerweile genauso behaglich“, so der Ratgeber. Das Umweltbundesamt empfiehlt auch mehr Zurückhaltung beim Weihnachtsessen, um Lebensmittelabfälle zu vermeiden: An Weihnachten fänden eine Menge Lebensmittel den direkten Weg in die Tonne, beklagt das Amt. „Denn häufig sind die Augen größer als der Magen, und es wird zu viel weggeworfen.“ Allein in Deutschland würden jährlich etwa elf Millionen Tonnen Lebensmittel weggeschmissen, „von denen nennenswerte Anteile noch für den menschlichen Verzehr geeignet gewesen wären“. In der Weihnachtszeit gelte es daher auch, ein gesundes Maß zu halten. „Überlegungen wie `Wie viel von welchen Lebensmitteln braucht man eigentlich pro Person“` oder `Wie steht es um Haltbarkeitsdauer und Haltbarmachung“` helfen sicherlich bei der Planung des Weihnachtsschmauses. So vermeidet man unnötigen Abfall und tut auch was für die Haushaltskasse. Weggeworfene Lebensmittel sind schließlich auch weggeworfenes Geld.“ Die Behörde rät vom Einsatz von Wunderkerzen ab – aus Brandschutzgründen, aber auch im Hinblick auf die Gesundheit. Das Abbrennen der Wunderkerzen führe zur Bildung von Stickstoffoxiden – „die also nicht nur im Straßenverkehr ein Problem sind“. Auch in kleinen Räumen und bei größerer Kerzenzahl könnten gesundheitlich bedenkliche Werte erreicht werden, warnt das UBA. „Das Umweltbundesamt rät von Wunderkerzen im Innenraum ab“, ist im Ratgeber zu lesen. Für Kinder unter zwölf Jahren seien Wunderkerzen nicht geeignet und sollten nur bei unmittelbarer Aufsicht durch Erwachsene verwendet werden. Von künstlichen Duftstoffen rät das Amt ebenfalls ab: „Häufig duften aber nicht nur frisch gebackene Plätzchen, Lebkuchen oder Zimtstangen, sondern nicht selten wird künstlich nachgeholfen“, wird im Ratgeber beklagt. Einige Menschen könnten allergisch bei Hautkontakt mit diesen Stoffen reagieren. Das UBA rät: „Vermeiden Sie eine zu starke Beduftung Ihrer Wohnung und lüften Sie regelmäßig.“ Denn was gut rieche, werte die Raumluft bei allem Wohlgeruch durch die Duftchemikalien nicht auf, sondern verschlechtere die Qualität. Frische Luft helfe hingegen durchzuatmen „und den Kopf frei zu kriegen“.

(gefunden auf: http://news.naanoo.com/news/umweltbundesamt-raet-zu-verzicht-auf-sachgeschenke-an-weihnachten?ref=yfp)

 

 

Eine Tochter, wie man sie sich nicht wünscht

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Dieses Foto wurde anlässlich der Einschulung meiner älteren Tochter 1982 in Berlin Friedrichshain aufgenommen. Zu sehen sind T. neben ihrer jüngeren Schwester D., dahinter meine Großmutter, die Uroma der beiden. Auffallend ist noch der Schulhof in seiner ganz gewöhnlichen Kargheit, nicht einmal eine Bank war dort aufgestellt, das war normal.

Auf den ersten Blick ist zu erkennen, dass die beiden Mädchen recht unterschiedlich waren. Beide haben denselben Papa und dieselbe Mama, was ich erwähnen möchte, weil damals Nachbarskinder erzählten, wir hätten unsere erste Tochter adoptiert, so auffällig war ihr Anderssein in der Familie. Doch nicht nur in der Familie war sie anders, sie war es überhaupt.

Im zarten Alter von drei Jahren schockierte sie Menschen mit Ausrufen wie: „Wat issn dit hier für `ne Scheiße!“ beim Anblick eines Vögelchens. Das war der Beginn einer Außenseiterkarriere, die bis heute anhält. Als sie vier war, zeigten die alten Frauen in der Straße mit Fingern auf sie und riefen sich zu: „Da isse wieda!“ oder „Die iss das!“ Mein kleines zartes Töchterchen setzte sich nachmittags beim freien Spiel auf dem Hof und auf der Straße dadurch in Szene, dass sie Büsche entlaubte, in Müllcontainer kletterte, um unter dem Gejohle aller Kinder Flaschen und Gläser auf den Asphalt zu schmettern oder die ganze Bande beim Einreißen der Zäune auf dem Hof anführte. (Damals war es üblich, die Kinder nach der Schule, nach dem Kindergarten und am Wochenende draußen ohne Aufsicht spielen zu lassen.) Was auch geschah, man konnte sich sicher sein, dass sie eine Möglichkeit fand, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

Bald hatte sie bei einigen Kindern Hausverbot, weil sie dort Schmuck und Geld zu stehlen suchte. Als sie fünf war, erbettelte sie sich Süßigkeiten und Nutella-Brote, indem sie erzählte, sie bekäme daheim nichts zu essen. Bei mir aß sie dann auch nichts mehr, ich bestand ja schließlich auf Gemüse, Obst und Käsebrote, Sachen, denen eindeutig der von ihr bevorzugte süße Geschmack fehlte. In meiner Harmlosigkeit dachte ich, es wäre noch kein Kind vor dem vollen Teller verhungert und wartete erst einmal ab. Nicht lange, dann standen wütende Nachbarn vor meiner Tür, die kamen, um mein armes Kindlein zu verteidigen. Wie kann ich Rabenmutter es nur wagen, ihr nichts zu essen zu geben?

Das war der Moment, wo ich sie hätte verhauen sollen, denkt es heute in mir, ich aber ging mit ihr zu einer Kinderpsychologin. Diese stellte dann nach einigen Stunden fest, dass meinem Kindlein tatsächlich etwas fehlt: Sie erkennt nicht den Zusammenhang zwischen dem, was sie tut und den Folgen, die daraus entstehen. Dass diese Diagnose richtig ist, sollte sich im Folgenden immer wieder bestätigen.

Lange bevor sie in die Schule kommen sollte übte ich mit ihr die Farben, das einfache Zählen und das Lesen der Uhr. Alle Bemühungen waren vergebens. Die zwei Jahre jüngere Schwester war der großen in allem überlegen. Sie konnte nicht nur zählen, sondern spielte einfache Brettspiele und Lieder auf der Triola (das war eine Art Plastikflöte). Ohne zu zögern hätte ich die jüngere statt der älteren eingeschult. Meine Bedenken waren groß, aber alle Kindergärtnerinnen sahen T. Zukunft optimistisch und ich dachte, sie hätten die Erfahrungen, sie müssten es wissen. Eine Alternative gab es sowieso nicht. Die Schule wurde dann ein wahres Desaster. Mein Kindlein lernte nichts. Dafür wurde sie ärgerlich auf die Lehrer, die ihr immer schlechte Zensuren gaben, „weil sie sie nicht leiden konnten“, wie sie dachte. Es war ihr auch durch endlos wiederholte Erklärungen nicht beizubringen, dass sie wegen ihrer Fehler schlechte Zensuren erhielt.

Auch nachdem sie eine Klasse wiederholte, wurde nichts besser. Als wieder einmal einer ihrer Lehrer beim Hausbesuch mein Sofa abwetzte, erklärte ich diesem, dass ich dem Kind und mir nicht mehr alle Freizeit dadurch verderbe, indem ich ständig mit ihr lerne und Hausaufgaben mache und, dass das sozialistische Bildungssystem nicht für mein Kind geeignet ist. Dieser wurde blass, schnappte nach Luft, erklärte, er könne das jetzt aber nicht so stehen lassen, erhob sich und ging. Wie jeder wusste, war das sozialistische Bildungssystem das Beste überhaupt, wie ja auch die sozialistische Gesellschaft die bessere war!

Einige Tage lang befürchtete ich das Schlimmste für mich und dann wurde ich tatsächlich in die Schule bestellt. Dort eröffnete man mir, die Schule werde ab sofort eine Lehrerin für mein Kind freistellen, um mit diesem täglich zu üben. Damit würde man mir beweisen, dass es allein an mir liege, dass das arme Kind nichts lernt. Ich war froh, das guten Ausgangs für mich und hielt mich mit meiner Meinung zurück, dass dies nichts nützen wird. Sechs Wochen hielt die Lehrerin durch, dann wurde das Experiment wegen Wirkungslosigkeit abgebrochen. Mein Kindchen hatte nun Narrenfreiheit in der Schule. Sie konnte machen, was sie wollte und wurde irgendwie durchgeschleust. Ihr Sozialverhalten aber blieb problematisch.

Beim Kindergeburtstag weigerte sie sich mit den eingeladenen Kindern zu spielen, um am nächsten Tag auf der Straße vor den Nachbarn zu weinen, weil keiner mit ihr gespielt hätte. Irgendwann spielte dann wirklich niemand mehr mit ihr.

Stiegen im Frühjahr die Temperaturen, beharrte sie auf das Tragen ihrer Winterkleidung, während sie im Herbst keine wärmeren Sachen anziehen wollte. So manches Mal sprachen mich die Leute an, um mich darauf hinzuweisen, dass eine warme Pudelmütze im August doch nicht die richtige Bekleidung sei. T. wusch sich nicht, sie zog auch mit 11 Jahren noch ihre Pullover links herum an und zog die Schlüpfer fast bis zum Hals hoch. Jeden Morgen kämpfte ich einen erschöpfenden Kampf, um dieses Kind einigermaßen normal in die Schule entlassen zu können. Jeden Morgen war ich schon früh völlig fertig. Bis ich es sein ließ, nicht mehr eingriff und sie auf die Straße ging, wie sie nicht hätte schlimmer aussehen können. Meine Erwiderung „Du stinkst ja auch!“, nachdem sie weinend aus der Schule kam und schluchzend erzählte, die anderen Kinder würden sagen, sie stinkt, brachte sie dann doch dazu, sich wenigstens äußerlich einem Mindestmaß an Normalität anzupassen. Doch es blieb problematisch. Sie hatte keine Freundinnen und niemand wollte etwas mit ihr zu tun haben. Auch ihr Vater war nach der Scheidung froh, dass er sie nur ein Mal im Monat zu sehen brauchte.

Die jüngere Schwester wurde irgendwie alleine groß, da meine ganze Aufmerksamkeit auf die ältere gerichtet war. Freunde von mir hielten T. für behindert und rieten mir, sie in der Charité in Berlin vorzustellen. Ich aber wollte nicht, dass das kleine Kind unter Medikamente gesetzt wird oder in eine Anstalt kommt. Vielleicht war das ein Fehler.

Auch heute hat sie mit nun 40 Jahren keine Freunde. Heute…das heißt nicht erst seit heute, sondern seit vielen Jahren, erzählt sie jedem, ich hätte sie nicht geliebt, sondern nur ihre Schwester, sie hätte als Kind nichts zu essen bekommen, sie hat als Kind nicht die Toilette benutzen dürfen, so dass sie aus dem Fenster machen musste…

Vor einigen Jahren brach ich den Kontakt zu ihr ab. Es war und ist sinnlos, mich um sie und ein gutes Verhältnis zu bemühen. Über 35 Jahre lang stand sie im Mittelpunkt meiner Aufmerksamkeit und das ist einfach zu lange. Seit ich sie nicht mehr sehe, geht es mir wesentlich besser…

 

 

 

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„Im Loslassen der Ängste…

…liegt der Schlüssel zur wahren Revolution. Ohne eine Projektion der unterdrückten Ängste ins eigene Umfeld kann endlich ein Leben geführt werden, das der wahren inneren Vorstellung entspricht. Es gibt keine unerkannten Bedürfnisse oder Befürchtungen mehr, die durch ihre heimlich projizierte Entfaltungskraft das Leben bestimmen. Im Loslassen aller Ängste und Verletzungen wird der Mensch zu einem Wesen, welches jeden Gedanken und jedes Tun bewusst in die Verwirklichung schickt. Und somit zu einem grundehrlichen Menschen wird, da er nichts mehr verbergen muss. Weder vor sich und somit auch vor niemand anderem.“

(gefunden in der „Schöpfungsgeschichte“ von Marion Walz Seite 113, gratis herunterladbar von seiner Seite: http://www.mario-walz.de/)

 

 

 

 

Trump: Kein TPP, kein Fracking, keine Lobbyisten, Arbeitsplätze und Wohlstand…

NEW YORK (dpa-AFX) – Der designierte US-Präsident Donald Trump hat eine Videobotschaft mit ersten Umrissen eines Programms für die ersten 100 Tage seiner Amtszeit veröffentlicht. Demnach werden sich die USA am ersten Tag nach der Machtübergabe aus dem transpazifischen Handelsabkommen TPP zurückziehen. Der Rückzug war im Falle seines Wahlsieges erwartet worden….Handelsabkommen waren ein wichtiges Thema des US-Wahlkampfs. Viele Menschen machen sie für den Verlust von Arbeitsplätzen und den Abbau der Industrie verantwortlich.

Trump sagte, er werde den Rückzug aus TPP im Rahmen einer präsidialen Anordnung veranlassen. „Das Abkommen ist ein potenzielles Desaster für das Land“, sagte er. An dessen Stelle sollten bilaterale Handelsabkommen treten. ….“Meine Agenda wird einem ganz einfachen Prinzip folgen“, sagte Trump, „Amerika an die erste Stelle zu setzen“. Ob es um die Produktion von Stahl gehe, den Bau von Autos oder das Heilen von Krankheiten: Er wolle, dass all dieses in den USA geschehe und so Arbeitsplätze und Wohlstand für amerikanische Arbeiter geschaffen würden.

…Trump sagte, er werde im Energiebereich Regulierungen streichen, die auf Kosten von Jobs und Produktivität gingen. Dabei gehe es auch um das sogenannte Fracking und, wie er sagte, um saubere Kohle. So würden Millionen hoch bezahlter Jobs entstehen. „Das ist es, was wir wollen, darauf haben wir gewartet“, sagte Trump. Wenn künftig neue Regulierungen erlassen würden, müssten dafür zwei alte abgeschafft werden, sagte Trump.

Im Bereich der nationalen Sicherheit werde er die Geheimdienste anweisen, zuerst vor allem gegen Cyberattacken anzugehen, aber auch gegen jede andere Form von Angriffen.

…Im Feld der Einwanderung werde er das Arbeitsministerium anweisen, alle Fälle von Visa-Missbrauch zu untersuchen, die amerikanischen Arbeitern schadeten, sagte Trump….Wer für die US-Regierung arbeitet, soll wie angekündigt für einen Zeitraum von fünf Jahren nicht mehr als Lobbyist tätig sein dürfen, für eine ausländische Regierung sogar auf Lebzeiten nicht mehr.

„Das sind nur einige Schritte, um Washington zu reformieren und unseren Mittelstand wieder aufzubauen“, sagte Trump. Weitere würden folgen. Man werde zusammenarbeiten, um Amerika wieder für jedermann großartig zu machen, sagte Trump. Er fügte hinzu: „Und ich meine wirklich jedermann.“

Quelle: https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/roundup-trump-ver%C3%B6ffentlicht-botschaft-ersten-041536705.html

 

Erinnerung

…zur Erinnerung, niemand kann uns vorschreiben, uns nach seinen Vorstellungen zu verhalten, wir, die Menschen, bestimmen selbst, ob wir uns solidarisch verhalten, füreinander unser Herz öffnen, friedlich leben und allen Überfluss in Freude miteinander teilen…wir tragen die Verantwortung, nicht Regierungen, Ämter und Behörden…