Ich brauch mehr ROT!

 

 

 

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Ein Waldstück…

welches von Menschen unberührt ist, wo keine Wege hindurchführen und niemand kommt, um Holz zu schlagen oder Schweine zu jagen, hat eine eigene Atmosphäre. Es duftet nach Geheimnis, nach unbekannten Wesen, Gnomen, Wuselwichteln und Hexen…

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…und dann treffe ich auf die Reste eines Wildschweines…

totes Wildschwein im Wald.jpg

…und erfahre, wie bestialisch es stinkt…

 

 

Wie kann die Erde den Mond beschatten, wenn Mond und Sonne gleichzeitig zu sehen sind?

Hier haben wir zuerst das Foto mit dem Mond. Ich gebe zu, er ist etwas klein geraten, das liegt einfach an der Entfernung…

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…hier die Sonne und vom Beobachter aus ergeben Sonne, Mond und Erde ein Dreieck. Etwas später als diese Aufnahme, gegen dreiviertel 9, stand die Sonne weit höher am Himmel und der Mond weilte ebenso am selbigen. Wie kann das sein? Wer wirft da den Schatten, wenn es nicht die Erde ist oder…ist es gar kein Schatten und der Mond doch ein Käse…

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Kann mir jemand die Lösung verraten?

 

Sprachen zu lernen…

…war für mich ein einziger Krampf. Meine anfängliche Lust auf die erste Fremdsprache in der Schule wandelte sich ein in Durchhaltenmüssen und sich irgendwie durchmogeln. Nach insgesamt 11 Jahren Russisch kannte ich einige Worte, war aber weit entfernt, mich in dieser Sprache unterhalten zu können oder sie zu verstehen. Mit Englisch versuchte ich es erst gar nicht. Meine Überzeugung, ich sei auf diesem Gebiet völlig unfähig, war vollkommen. Gezwungenermaßen lernte ich später französisch sprechen und lesen, jedenfalls so weit, dass ich hier Gespräche mit Freunden und Ämtern führen kann, doch die Meinung, ich könne keine Sprachen lernen, blieb.

Zufällig stieß ich dann auf das Konzept von Vera Birkenbihl:

…und schaute nach, wie ihre Sprachkurse ausschauen. Hier ein praktisches Beispiel aus dem Sprachkurs:

Das machte mir Hoffnung und ich besorgte mir einen Spanischkurs.

Zuerst liest man den deutschen Text, während der Sprecher den spanischen liest. Dabei kann man fünf verschiedene Geschwindigkeiten einstellen, was sehr hilfreich ist. Man beginnt natürlich langsam und wird entsprechend schneller, je besser man die Sprache versteht.

Text und Schrift darf man in verschiedenen Farben wählen, es muss also nicht dunkelblau sein, wie hier im Beispiel. Jedes Wort, das einem bekannt ist, kann man in seiner Übersetzung in der Helligkeit zurücksetzen, so dass die unbekannten Wörter hervortreten.

Zusätzlich lasse ich spanisches Fernsehen im Hintergrund laufen. Außerdem habe ich einen winzigen mp3-Player mit Ohrstöpseln besorgt, so dass ich überall die Sprache im Ohr haben kann. Dazu entdecke ich gerade die spanische Filmauswahl auf youtube. Du siehst schon, mein Wille, diese Sprache zu lernen ist groß. Er wird hoffentlich alle inneren Hemmnisse hinwegfegen.

Im ersten spanischen Taschenbuch, irgendein beliebiger Roman, lese ich auch schon. Dazu besorgte ich ein Wörterbuch, Spanisch-Französisch…natürlich, Spanisch-Deutsch ist hier nicht zu haben. Das wird meinen Französischkenntnissen nicht schaden. Außerdem bin ich auf die Suche nach gratis Sprachkursen für die spanische Sprache im Netz gegangen und habe sie gefunden…allerdings vorwiegend Spanisch-Englisch. Dabei stellte ich fest, dass ich mittels meiner fragmentarischen Kenntnisse in beiden Sprachen (auch wer nicht des Englischen mächtig ist, kommt nicht umhin sich Bruchstücke dieser Sprache anzueignen, Dank der heutigen Sprachenlandschaft) meist die Bedeutung herausfinde. Jetzt lege ich also Listen an, links das spanische Wort, daneben das französische, das englisch…und das deutsche…und plötzlich macht es mir Spaß! Toll, ich fühle mich wie ein Sprachforscher auf Entdeckungsreise…

 

 

 

 

 

 

umgebrochen…

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„In 1 dm Erde aus einer Schicht Wiesenboden leben zum Beispiel 1551 000 000 Aufguss-, Geißel- und Wimpertierchen, 50 000 Fadenwürmer, 220 Springschwänze, 6 Tausendfüßer, 5 Schnecken und 2 Regenwürmer. Eine unvorstellbare Fülle lebendiger Geschöpfe…“   (aus „Der Biogarten“ von Marie-Luise Kreuter)

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Die obere Schutzschicht der Erde auf den Weiden wurde innerhalb der letzten Tage umgebrochen und somit entfernt. Es waren Weiden für Schafe, Ziegen und Pferde. Zugleich wuchsen dort Pilze, Blumen, Kräuter und saftiges Gras, eine Heimat für Schmetterlinge, Schnecken und Käfer…